Donnerstag, 18. Dezember 2008

Deichkind - Columbiahalle



Wer schon einmal bei einem Deichkindkonzert war, der wird für die schwer zu beschreibende Stimmung bei ihren "Performances", eher die bunten Erinnerungen wachrütteln, als sich dem aussichtslosen Versuch zu stellen, das in Worte zu fassen. Schlauchboot, Kissenschlacht, quietschbunt, rasant! Der Saal kocht und schwitzt!

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Die Toten Hosen - Sauerstoffwelt

Ein fast abstinentes Punkkonzert
17.25 Uhr, das Telefon klingelt, ein lieber Kollege fragt, was man denn am Abend zu tun gedenke. Die Toten Hosen gastierten in der neuen blauen Arena am Ostbahnhof und er hatte noch Karten übrig. Da ich meine jugendliche Spontanität scheinbar noch nicht verloren habe, sagte ich schließlich zu. Da die Hosen nach dem "Kreuzzug ins Glück" und "Kauf mich!" von 1993 textlich schwer nachgelassen haben, war ich doch im ersten Teil des fast 2,5-stündigen Konzerts von einigen neuen Sachen, sagen wir mal: positiv überrascht. Da die Tickets nicht zum Betreten des Innenraums berechtigten, saßen wir schließlich gefühlte 300 Meter vor der Bühne und hatten einen direkten Blick auf dieselbige. Der Funke konnte unter diesen Voraussetzungen nur schwerlich überspringen. Das Set war schließlich nach dem ersten Drittel mit den alten Punkhymnen gespickt, abgewechselt von den weniger nervigen neueren Sachen der frühen 00er Jahre. Die Show war perfekt inszeniert. Die erste Zugabe begann äußerst peinlich mit Weihnachtsgedöns, wurde zusehends besser und schließlich gab Arnim von den Beatsteaks ein schönes "Hand in Hand" vor dem Berliner Publikum, das so gar nicht nach Punk aussah, es zu 80% auch nie nicht einmal im Ansatz gewesen sein kann. Direkt vor uns bewegten sich ein stereotypes Pädagogenpärchen mit 9-jähriger Tochter unglaublich arythmisch hin und her. Den großen Rest trifft man auch in jedem deutschen Fußballstadion. Zugabe zwei geriet zu einer guten Mischung der Hits der 80er und frühen 90er und bei der dritten hatten die Hosen endlich eingesehen, was das Publikum braucht: "Niemals zum FC Bayern", dazu die Spielszenen des legendären 7:1 von Fortuna Düsseldorf gegen Bayern von 1978, "10 kleine Jägermeister" und "You'll Never Walk Alone". Die Hosen im Jahr 30 ihrer Karriere überzeugten. Publikum und Halle waren ein Graus.
Und morgen geht's zu Deichkind!

Montag, 8. Dezember 2008

Examen

Meine letzte schriftliche Prüfung ist durch! Gefühl gut.

Samstag, 6. Dezember 2008

Attack in Black - Magnet


"Eine gute Mischung aus GetUpKids und den Weakerthans", hieß es davor. 6 Euro Eintritt und noch einen Weihnachtsmannmützenschnaps gratis lockten ebenfalls. Nur leider waren wir zu früh oder das Magnet noch zu leer. Es zog sich endlos hin. Auf die leere Tanzfläche starrend mussten wir notgedrungen abwarten. Gefühlte 2 Stunden später standen die furchtbar schlecht gekleideten Kanadier auf der Bühne. Das typische Partypublikum des Magnets erzeugte seine gewohnte Hintergrundlautstärke, was den Mischer veranlasste, die Band noch lauter aufzudrehen. Ich drehte ab und stopfte mir Taschentücher in die Ohren, was ich seit Ewigkeiten nicht mehr für nötig hielt... Diese Mixtur aus schlechten Begleitumständen ist für den Club nun leider schon zu oft erwartbar. Schade für Attack in Black. Ich gebe der Band demnächst eine zweite Chance - aber woanders!

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Tiger Lou & Firefox - Festsaal Kreuzberg

Dies war wieder einmal einer der spontanen Abende, die unerwartet schön werden sollten. Dem Festsaal am Kotti statten wir nun schon in gewisser Regelmäßigkeit unsere Besuche ab.
Die Vorband Firefox war bereits sehr sympathisch; Elektro-Indie mit bezaubernder Frontfrau und wechselndem Schlagzeuger. Tiger Lou spielten im Anschluss ein tolles Konzert, mit überwiegend neuen, untypisch rockigen Liedern der "A Partial Print"-Platte. Zwischendurch hätte man den Eindruck bekommen können, da steht eine Mischung aus A Perfect Circle und Waxwing auf der Bühne. Ein gelungener Abend!

Samstag, 22. November 2008

Gisbert zu Knyphausen - Gravis-Store

Gisbert allein in einem Flagshipstore für umsonst! Es sollte schon um 19 Uhr losgehen. Die Arbeit war gerade geschafft und 19.10 Uhr kamen wir am Ernst-Reuter-Platz an. Vor bestimmt 200 anderen Knyphausen-Fans sahen wir ein Konzert, das nur geringfügig kürzer war, als vor ein paar Monaten im Magnet. Aber, im Unterschied zu diesem Konzert, war das Publikum angenehm ruhig, wippte und sang etwas mit, ließ sich begeistern von Liedern der Nr.1-Platte 2008. Ich warte auf die neue in 2009.

Dienstag, 11. November 2008

Lightning Bolt - Festsaal Kreuzberg

Einige nennen es "Hyperaktiv-Core, Avant-Grind, Doom-Minimal"* - nennen wir es beim Namen: Krach! Mit vager Vorstellung und ungefährer Ahnung von den musikalischen Eigenheiten von Lightning Bolt hatte ich mich auf die Reise zum Kotti gemacht, um die in mehreren Gazetten über alle Maßen gelobte Band zu bestaunen. Das letzte noisige Konzert lag schon eine Weile zurück.
Bevor es jedoch zum Hauptact kommen konnte, erfreuten, nervten bzw. langweilten und nervten (in dieser Reihenfolge) die vier Vorbands.
Das Publikum füllte den Raum angenehm aus und war bunt gemischt, überwiegend mein Jahrgang, also älter. "->Was dann passierte, dafür fällt einem nur die englische Vokabel "mind-blowing" ein, die mit "erstaunlich", "irre" und "überwältigend" nur unzureichend übersetzt wird, vermittelt sie doch vielmehr, wie einem der Verstand zu den Ohren hinausgeblasen wird."* Ähnliches war auch in der taz zu lesen. Im großen und ganzen war es eigentlich nur Schlagzeug-Bass Elektro-Noisecore, den sich wohl niemand zu Hause anhören würde, gepaart mit der Avantgarde-Performance incl. Maske und Bühne in der Mitte. Abgehakt unter interessanter bis guter Abend. Der Eintrittspreis von nur 11€ mehr als fair!
*Kirsten Riesselmann in der Berliner Zeitung vom 13.11.08

Samstag, 25. Oktober 2008

Handball-Bundesliga: Füchse vs. Lemgo

Das Ergebnis vorneweg: Füchse 27: Lemgo 35. Habe mir sagen lassen, dass das im Handball eine ziemliche Packung bedeutet.
Aber in der neuen, klobigen, blauweissen Arena, die das Spreeufer verschandelt, ging es nur nebenbei um den Sport. In der Max-Schmeling-Halle brummte einem nach einem Alba-Spiel ja bisweilen der Kopf wegen der Geräuschkulisse. Diese mit 14.800 Menschen ausverkaufte Samstag-Nachmittag-Geschichte war eine aufgedrehte, quietschbunte Dauerwerbeveranstaltung auf allen Kanälen und in der Pause spielte BAP (?!). Brrrrrr, Kopfschütteln und raus. Zum Glück hat es dank einer Freundin kein Geld gekostet. Und wenigstens bekamen wir ein Freibier, weil wir den richtigen Mobilfunkanbieter haben. Also bitte ab 2010 wieder an gewohnter Stelle auflaufen.

Freitag, 26. September 2008

Rocky Votolato - Festsaal Kreuzberg

Ein ruhiges, gutes Konzert im etwas zu großen Festsaal Kreuzberg. Das Bassys oder Knaack hätten es wohl auch getan, dann wäre die Stimmung des Publikums jedenfalls konzentrierter gewesen. So saßen wir in der zweiten Etage und lauschten einfach so den Weisen des ehemaligen Waxwing-Frontmanns.
Hier der Text: Suicide Medicine
a brain that never stops ticking / sometimes an on-off switch would sure come in handy / a mind that's constantly cutting up and dissecting / looking for answers committing murders along the way
is it the red wire or the blue wire / just pick one and cut / it just doesn't matter anymore / or did it ever / cause I could never control when the bomb would explode / oh god I love you / I mean forever / I left my body behind to break the news / looks like it's over / please remember all of the things I never got a chance to say / like you look smashing in your fourth grade picture the one that we hung by the door / in our house that was so beautiful / there in our little home
if this medication upsets your stomach / take it with crackers bread or a small meal / we understand it won't do shit towards the cure / but if you buy this I promise you're gonna like the way it makes you feel
is it the red wire or the blue wire / just pick one and cut / it just doesn't matter anymore / or did it ever / cause I could never control when the bomb would explode / oh god I love you / I mean forever / I left my body behind to break the news / looks like it's over / please remember all of the things I never got a chance to say / like you look smashing in your fourth grade picture the one that we hung by the door / in our house that was so beautiful / there in our little home

Samstag, 6. September 2008

Gerhard Polt - Bunkerführung

Hier mal wieder etwas, auf das mich ein Unterweltler jüngst brachte. Manchmal bin ich ja auch in den Schutzanlagen Berlins unterwegs.
"Nicht ungünstig wäre es, wenn der Atomkrieg am Wochenende passieren würde..."

Sonntag, 31. August 2008

Rumble in Rhodos - Magnet

Samstag, 30. August 2008

The Gaslight Anthem - Magnet

Wow! Was für ein Auftritt! Alles, was leider eine Woche zuvor störte, passte hier; die Band war in Fahrt, das Publikum kannte die Stücke, war bewegungsfreudig und niemand nervte durch lautes Gemurmel im Hintergrund. Die Meute war wegen The Gaslight Anthem gekommen und nicht nur wegen der überfüllten Party im Anschluss.
Musikalisch wie eine gute Mischung aus HotWaterMusic, Ataris, Social D plus einiges an Südstaaten-Blues - und dabei kommen die Jungs aus New Jersey, südlich der großen Stadt...

The Gaslight Anthem - I'da Called You Woody, Joe
I was crawling around in my head in the haze of a trance. Rico said, "I'ma turn you onto a sound, cool out your head. This is the sound from Camden town."And then I heard it like a shot through my skull to my brain, I felt my fingertips tingle and it started to rain, When the walls of my bedroom were tremblin' around me, This ramshackle voice over attack of a bluesbeat, Tellin' me he's only looking for fun. This was the sound of the very last gang in town. As heard by my wild young heart, like directions on a cold dark night, Sayin', 'Let it out... You're doin' all right.' And I heard it in his chain gang soul. It wasn't just the same sad song. Saying, 'Let it out, you're doing all right.' And I'm doing all right, are you doin' all right? And I carried these songs like a comfort wherever I'd go. They was there when my summers was high, there when she left me alone. Saying... 'The soul is hard to find.' And I never got to tell him so I just wrote it down, I wrapped a couple chords around it and I let it come out, When the walls of my bedroom trembled around me, To this ramshackle voice over attack of a bluesbeat, And a girl, on the excitement gang.
That was the sound of the very last gang in town. [Chorus] That was the sound... I hear the sound... Do you hear the sound.... I hear the sound... Of the very last gang in town...

Samstag, 23. August 2008

Gisbert zu Knyphausen - Magnet

Nun war es so weit. Wieder einmal große Erwartungen. Die Band beginnt nach zwei Supportern gegen 0.00 Uhr zu spielen und der Laden ist brechend voll, fast Kato-Sommeratmosphäre. Das hätte ich nicht unbedingt erwartet, aber gut ein Drittel des Publikums nahm das Konzert eher als Partyzugabe mit, bzw. hatte dieses Drittel im Partysaal des Magnet einfach keinen Platz mehr. Dementsprechend laut waren die Hintergrundgeräusche. Selbst im Raucherhof stand man schließlich gequetscht herum.
Schlechte Rahmenbedingungen also für eine junge, unerfahren wirkende Band mit Technikproblemen. Das Set schien mir ein wenig unstimmig, ein paar neue Lieder oder Cover und nach gefühlten guten anderthalb Stunden noch die Slomo-Version vom Sommertag als Zugabe. Ich fand die Band sympathisch, andere würden sagen ambitioniert, und ohne zuviel Routine. Es erinnerte mich streckenweise an die ersten Auftritte von Kettcar, nur eben mit weniger Gästen.
Damit endete der Ausflug abrupt, irgendwo anders wäre es wohl weniger voll und angenehmer gewesen.

Donnerstag, 7. August 2008

Wieso Berlin? - Jan Koch

"weil ich den Hamlet nackt nicht spiel..." Beim Lesen des Spreeblick-Artikels (hier) "Dörfer, die Berlin sind", stieß ich auf den Liedermacher Jan Koch, der ein Berlin-Bashing auf hohem Niveau betreibt. Als ich neulich in der Kastanienallee tramwartenderweise so saß, meinte Sylvie, dass sie sich hier manchmal wie im Zoo fühlt. So schlimm ist es bei mir noch nicht.

Frédéric Valin
Dörfer, die Berlin sind in Auszügen

Friedrichshain Friedrichshainer beschimpft man am besten, in dem man den Leuten aus dem Südkiez erzählt, wie toll der Nordkiez wäre, und andersrum. Hier wohnen Menschen, die sich allmorgendlich den Kopf mit Lebertran waschen und es hip finden, wenn eine Bedienung schlecht gelaunt ist und ungewaschen. Überhaupt ist im Friedrichshain alles hip, die stinkenden Keller, die hier „Clubs“ heißen: sehr hip. Der Flohmarkt, auf dem man Möbel und Platten kaufen kann, die auf Ebay die Hälfte kosten: ausgesprochen hip. Bars, in denen die Ärzte laufen und die Bedienung den Unterschied zwischen Weizen und Pils nicht kennt: ungeheur hip. (...) Wer Desperate Housewives für übertrieben hält, soll sich mal im Habermeier oder sonstwo am Boxenhagener Platz die Hartz4-Version anhören.
Neukölln Neukölln ist megain gerade, weil, um die Ecke haben drei Bars aufgemacht, die keine Tapete an den Wänden haben. Das ist hochrevolutionär, dazu tönt Coldplay aus den Boxen.
Prenzlauer Berg Ahhhh, der Prenzlberg, die Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert: Wer hier einen Einheimischen findet, darf ihn erschiessen und statt seiner in die Wohnung einziehen. Im letzten Jahrhundert sollen noch vier Exemplare von Alteinsässigen gesichtet worden sein.
Mitte In Mitte gibt es Galerien, deswegen simulieren Aktionskünstler so etwas wie ein Nachtleben. (...) Was in den Clubs (in Mitte sagt man sogar zu Eckkneipen Clubs) immer gut funktioniert: Ist man pleite, immer den Besoffensten des ganzen Ladens ansprechen, ob er noch einen ausgeben will. Das ist nämlich in der Regel der Chef.
Wedding Der Wedding kommt. Seit ungefähr sechzig Jahren. Bloß: nirgendwo an.
Kreuzberg Die Kreuzberger Nächte, jaja. Kreuzberger Nächte sehen so aus: Man sitzt auf seinem Stuhl, trinkt Schnaps um Schnaps und wird irgendwann vom Wirt in ein Taxi gefallen, das einen erst nach Weissensee rausfährt, dort eine Runde reihern lässt, und dann zurück nach Hause (Neukölln).
Spandau Im Mittelalter war es üblich, Lepröse und Pestkranke vor den Toren der Stadt zwischenzulagern, bis sie der Tod ereilt. Wer in Berlin Leute mit Rasseln durch die Gegend eiern sieht: das sind keine Stadtmusikanten. Das sind Spandauer, die einmal im Leben den Fernsehturm sehen wollen.(Früher fanden einmal im Jahr WG-interne Ausflüge nach Spandau statt, weil da damals der Ikea stand. Der Ikea steht da immer noch, aber seit die Filiale am Südkreuz aufgemacht hat, ist der Umsatz um 95% gesunken und die Spandauer Touristeninformationsempfangsdame, die bisher die Leute vom Busbahnhof zu Ikea lotste, wurde kürzlich entlassen.)

Pankow Schließen Sie die Augen und stellen sich Karlsruhe vor, bloß ohne Studenten. Ja? Gut. So ungefähr.

Frédéric Valin

Sonntag, 20. Juli 2008

MELT!-Festival

Was für eine Nacht! Und plötzlich war die Sonne schon wieder am Himmel. Aber man sollte vorneweg beginnen. Meine Sylvie schenkte mir am Sonntag ein Tagesticket, mein Chef hatte der freien Zeit zugestimmt und der gute Alex uns sein Auto zur Verfügung gestellt. Es ging also los mit einiger Verspätung, wir trafen die Bulli-fahrenden Freunde bei Dessau und gemeinsam konnten sie es hinbekommen, dass wir anstelle der Tagestickets VIP-Bändchen für 3 Tage am Arm trugen. Der Plan gedieh, dann natürlich auch 3 Tage dort zu bleiben. Soweit so gut.
Zuerst galt es einen geeigneten Parkcampingplatz für Bulli und Zelt zu finden. Unsere Franzi hatte das große Zelt mitgebracht, nur leider ohne Zeltstangen... Was nun? Kein Obdach und 3 Tage wach? Die Organisation neuer passender Zeltstangen erwies sich als undurchführbar. Es musste improvisiert werden und so stiegen wir den beiden anderen förmlich aufs Dach.
Irgendwann hatte uns der Festivalbus dann auf das Gelände gebracht, Cuba Libre eröffnete das Fest und ich fand mich gleich in einer Wall of Death bei Blackmail wieder. Anfangs war der Sound sehr schwammig, das gab sich jedoch. Eine Setlist nach einem Konzert war die Ausbeute. Klee gaben gerade im Geministagezelt ein nettes Konzert. Im strömenden Regen draußen wurde es drinnen heimelig. Danach fand meine erste Platzbegehung statt. Nur hatte der Regen noch immer nicht aufgehört und auf dem 25.000 Menschen fassenden Hauptplatz vor der Mainstage fanden sich keine Leute ein. Regen, Rausch, Pyrotechnik - eine durch Wodka-Redbull beeinflusste, beeindruckende Atmosphäre um mich herum. Nun zurück zum Treffpunkt - der St.Pauli-Stand. Und dort erwarteten mich die angeschäkerten Sylvie und Franzi um direkt zu Zoot Woman durchzustarten. Und siehe da, mein erstes Mal Zoot Woman live und wir waren in Tanzlaune. Teure Hotdogs, Biofleisch, Tofusachen und vieles mehr später hatte der Regen aufgehört, ein Plätzchen auf den die Mainstage umrundenden Treppen war gefunden. Deus spielten auf, das einzige Festivalkonzert in D. Und es war verstörend-faszinierend. Was dann im einzelnen passierte, bis die Editors begannen, ist fraglich. Mit All Sparks will burn out in the end rundeten die Herren aus England meinen Festivalabend gegen 4:30 Uhr ab.
Was bleibt: Das beeindruckendste am Melt ist die Location. Eine riesige Bühne umrahmt von Braunkohlebaggern, die mit Licht und Pyrotechnik eine unglaubliche Atmosphäre liefern. Wie muss es wohl sein, wenn man nicht nur Bier trinkt...? Nach einer Nacht im Bullidach und einem feuchtkalten Morgen ging es auch schon wieder heim.

Samstag, 19. Juli 2008

Dienstag, 15. Juli 2008

Jonah Matranga - Magnet

far - onelinedrawing - new end originals - und nun unter eigenem Namen auf kleiner Tour durch Deutschland. Leider habe ich nur noch das Ende mitbekommen. Jonah auf dem kleinen Halbrund des Magnet-Partyraums zusammen mit einem Cellospieler. Von draußen hatten wir schon ein paar Stücke der eben genannten Bands gehört. Nichtsdestotrotz, ein kleiner Schwatz und ein paywhatucan-T-Shirt von Far später war schon wieder alles vorbei. Beim nächsten Mall bin ich dann wieder pünktlich da.

Samstag, 12. Juli 2008

"Der Heimatverein Tiergarten lädt ein. Treffpunkt ist das recht wenig bekannte Pumpwerk des Bezirks Tiergarten. Hier werden wir von Herrn Vogt erfahren, wie dieses Pumpwerk funktioniert und den Großen Tiergarten mit Wasser versorgt. Wir werden u.a. Antwort erhalten auf
die Frage, wo das Wasser herkommt."

Wegen dieser Rundmail war ich am Samstag mit ein paar Unterweltlern und ca. 15 älteren Damen und Herren unterwegs. Was ich mir als Techniktour mit anschließendem kurzen Rundgang im Tiergarten vorgestellt habe, entwickelte sich schließlich zu einer 2,5 stündigen Wanderung in die Untiefen des Parks. Der Mann, der uns das Pumpwerk aufschließen sollte, tauchte erst gegen 13 Uhr auf, so konnte uns Herr Schaaf, ehem. beim Grünflächenamt mit dem Tiergarten betraut, viele schöne Ecken und Tiere zeigen. Nette Anekdoten, viel Geschichte, Wissenswertes über die Flora und Fauna. Eine nette Überraschung am Samstag morgen. Jetzt weiss ich mehr über die Zooflüchtlinge wie die Mandarin-Enten und Kanadagänse, die Eindringlinge wie die Waschbären und die Ausgesetzten wie Wasserschildkröten. In den Flüssen und Teichen leben wohl auch Hechte und Aale.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Murder by Death - Magnet

Das Bassy im April 2007, der Blog berichtete hier, war definitiv die passendere Location für das Quartett aus Indiana. Der Publikumsandrang hielt sich mal wieder leider in Grenzen, es hätten noch 2/3 mehr Leute reingepasst, was vermutlich an dem unverschämten Abendkassenpreis von 18 Euro gelegen hat. Der Klang war streckenweise etwas zu schwammig, von Allem etwas zu wenig. Das gab sich aber dann auch. Trotzdem wurde es ein tolles Konzert, bei dem die Band sichtbar Spaß hatte. Und am Ende gab es, oh Wunder, endlich wieder einen T-Shirt-Kauf! Das hat ja in den letzten Jahren stark nachgelassen...
Mit dem Gehbier in der Hand führte uns dann auch noch unser Weg über viele EssenundTrinkenHaltestellen mit unseren drei Italienern Luca, Toni und Lorenzo aus Florenz in den Mittwochsklub. Die drei waren bereits auf dem Weg in die "angesagten" Gegenden am Hackeschen Markt, was wir ihnen schnell ausredeten. Kopfschmerz heute.

Dienstag, 8. Juli 2008

Murder by Death - Magnet

Donnerstag, 12. Juni 2008

Gisbert zu Knyphausen - Neues Jahr

Die wenigen Male, die ich im Jahr einkaufen gehe, verbinde ich meist mit dem Hören der musikalischen Empfehlungen von Freunden mit Musikgeschmack. Heute: Gisbert zu Knyphausen. Ein merkwürdiger Name, den sich das Quintett aus Hamburg gegeben hat. Aber anyway, sie sind auf dem Weg unter meine Album-Top-5 des Jahres zu kommen. Nicht so negativ wie Sylt von Kettcar, aber auch nicht gerade ein Antidepressivum. Passend zu der grauen Wolke draußen. Großartig!
Myspace

Dienstag, 10. Juni 2008

Rage Against The Machine - Zitadelle Spandau

Bild www.musicheadquarter.de

Da waren sie wieder. Nach acht Jahren gaben die Jungs um Zack de la Rocha ein paar Shows in Deutschland. Die Preise um die 50 Euro schreckten nicht nur mich ab. Angekommen gegen 18.30 Uhr waren bereits viele Leute damit beschäftigt, Tickets hochzuhalten, die sie zuviel hatten. Die ersten, die ich fragte, was sie denn nun haben wollten, versuchten noch ein Geschäft zu machen. Nach und nach ergriff die Leute jedenfalls langsam die Panik, etwas zu verpassen und die Preise purzelten. Mein Ticket kostete dann noch 15€.
Ich kenne die Zitadelle ja durch Vereinsinterne Führungen recht gut. An der nordwestlichen Ecke fand sich ein netter Platz, um die Staubwolkenbildung bei Antiflag zu beobachten. Nach den obligatorischen Schmähungen des worst President ever, spielten die Jungs eine knappe Stunde ihre Politpunkstücke. Weitgehend ganz passabel, ich bin halt kein Fan dieser Richtung mehr, naja vielleicht nur nicht von Antiflag.
Eine gute Stunde ließen dann RATM auf sich warten. Testify eröffnete und ich hatte das erste Mal Gänsehaut. Acht Jahre ist es her! Das Publikum war in bester Stimmung, unerwartet textsicher und ab Guerilla Radio steckte ich auch fast bis zum Schluss in einer SchwarzStaubSchweißwolke vor dem ersten Zaun. Gegen 23 Uhr war schon wieder alles vorbei. Ein Besuch von Gavin Rosdale um 0 Uhr im Lido schloss sich aus, da ich komplett verdreckt und mit Staub in Ohren, Nase und Mund aus der Zitadelle kam. Ein ordentliches Konzert.
Nur leider schwebte über allem dummerweise der Eindruck, dass Attitüde und Musik egal und komplett der kommerziellen Vermarktung gewichen sind. Ohne neues Album nach Jahren für 50€ Eintritt und 30€-T-Shirts aufzuwarten, ist leider nicht nett.

Text:The world is my expense The cost of my desire Jesus blessed me with its future And I protect it with fire So raise your fists And march around Don't dare take what you need I'll jail and bury those committed And smother the rest in greed Crawl with me into tomorrow Or I'll drag you to your grave I'm deep inside your children They'll betray you in my name
Sleep now in the fire
The lie is my expense The scope of my desire The Party blessed me with its future And I protect it with fire I am the Nina The Pinta The Santa Maria The noose and the rapist And the fields overseer The agents of orange The priests of Hiroshima The cost of my desire
Sleep now in the fire
For it's the end of history It's caged and frozen still There is no other pill to take So swallow the one That made you ill The Nina The Pinta The Santa Maria The noose and the rapist The fields overseer The agents of orange The priests of Hiroshima The cost of my desire
Sleep now in the fire

Montag, 9. Juni 2008

EM-Tag 3
Niederland - Italien 3:0
Rumänien - Frankreich 0:0
Tatort: Tante Käthe. Ich liebe diesen Laden! Nachdem das erste Spiel an Langweiligkeit kaum zu überbieten war, kam beim Spiel der Holländer eine nette Atmosphäre auf.

Sonntag, 8. Juni 2008

EM-Tag 2
Österreich - Kroatien 0:1
Tschland - Polen 2:0
Tatort: Jasmine & Cathe über den Dächern Neuköllns
Wie vor 2 Jahren, nur mehr Emos.

Samstag, 7. Juni 2008

EM-Tag 1
Portugal - Türkei 2:0 im Mauersegler
Eng, aber gemütlich.

Dienstag, 3. Juni 2008

Immergut 2008 - Studio Braun

Sonntag, 1. Juni 2008

Das 9. Immergut-Festival - Gemischte Gefühle & Routine at its best!

Das war's dann schon wieder! Die 4 Tage flogen dahin, der Mietwagen abgegeben und die restlichen 5 Biere im Kühlschrank zu Hause. Mit ein paar Stunden Abstand und den aktuellen Blogeinträgen anderer Besucher im Kopf ist es nun Zeit, Revue zu passieren.

Das Fazit vorneweg: Eines steht fest. Das Immergut ist mit mir erwachsen geworden. Die Routine, die man in 9 Jahren entwickelt, ist für mich immer wieder beeindruckend. Die Jungs und Mädels vom Immergut-Verein sind Profis mit Hang zu vielen kleinen, netten Details, die das Gros der Besucher leider nicht einmal sieht oder sehen kann, weil sehr wenige unter ihnen vermutlich im neunten Jahr dabei sind. Dieses Gefühl bleibt bestehen, es ist, auch wenn sich über die Eintrittspreise beschwert wird, kein Kommerzfestival ala Hurricane. Der Spaß ist den Machern anzumerken. Deshalb hier ein Kompliment, das ich einmal für die Arbeit, die ich mache bekam: "Behaltet euch euren Enthusiasmus!"
Gewachsen sind wir aber auch. Die Freunde um mich agieren als ein liebgewonnenes Profi-Festival-Team. Das Schwelgen in Erinnerungen ist ein für alle Mal vorbei. Das Warten auf den "Moment" ist bei mir dem Sichselbstgenugsein gewichen und man ist um eine neue Erfahrung reicher. Gemischte Gefühle eines 29jährigen...

Die Ankunft am Donnerstag Nachmittag hatte sich einmal wieder bezahlt gemacht. Nette Leute aus Frankfurt und Mainz teilten sich den Schattenplatz unter Birken mit uns. Der Kuchenbasar und der Gratis-Kaffee war eine richtig schöne Sache, auch die Lesung der fantastischen "Tiere streicheln Menschen" - unbedingt mal reinhören. Gefolgt wurde dies dann von "Psychedelic und Humor". Heinzer Strunk, Rocko Schamoni und Jacques Palminger aka Studio Braun lieferten ihre "Performance"; irgendetwas zwischen Lesung, Konzert und großem Quatsch. Ich weiß bis jetzt nicht wirklich, was ich dazu sagen soll. Das ging dem Publikum wohl mehrheitlich auch so. Es war ein Auftritt, der hängen blieb. Mit diesen Gedanken ging der Abend langsam vorbei. Der leuchtende "Mond" war übrigens ein Highlight - sorry für das Wortspiel... Nur leider war er am nächsten Morgen von irgendwelchen Vollspacken fast abgerissen worden. Soweit zur ersten Nacht, die gewohnt festivallaut war.

Erste Ernüchterung deswegen also am Freitag Morgen. Die Sonne ging auf; und schien auf uns, wie nichts Gutes - Sauna im Zelt. Ich hatte Osten ein wenig zu weit im Süden erwartet. Den Schatten hatten andere, die sehr viel weniger schliefen. Meine Sylvie schaute erst glücklich aus der spärlichen Wäsche, nachdem ich ihr einen "geheimen" Badeort gezeigt hatte, den sie aus den vergangenen 5 Jahren nicht kannte. Dann begann das übliche Festivalgedöns. Warten auf und telefonieren mit den Leuten "denen man schon mal einen Platz freigehalten hat."
Schließlich baumelte das Bändchen am Arm und die Blood Red Shoes spielten, meine Aufmerksamkeit galt aber erst einmal dem Kicker im Zigarettenhäuschen, in welchem ich dann auch schließlich ein Stündchen die Augen schonte. Und dann war es soweit: Die Weakerthans waren wieder da. Nur leider unterhalten sich selbst während der Akustikzugabe zum schlimmen Ort namens Winnipeg die Menschen immer an den unmöglichsten Stellen und natürlich in schwer ertragbarer Lautstärke. Irgendwann raste ich da bestimmt noch einmal aus. Blödes Zeug über Zahnbürsten zu erzählen, kann man sich doch auch woanders... Die Bekanntschaft mit den netten Drei des Cocktailstandes rettete dann jedoch die Stimmung. The Notwist, nicht so gut wie beim letzten Mal an gleicher Stelle, aber mit Console definitiv ein Glanzlicht! Zum bizarren Auftritt von Louie Austen muss ich mir noch Gedanken machen.

Der nächste Tag - Samstag. Die Sonne brennt so heiß, "dass die Schildkröten..." Werners Bootsshop vermietet uns 6 Leuten ein einziges Ruderboot. Werner, keine Ahnung ob er so hieß, wir nannten ihn aber gleich so, als Inbegriff des mecklenburgischen Sprödismus. Uhrzeit, Papiere, Unterschrift? - lass ma gut sein, ok dann nen Zehner. Ich mag es, das ist für mich ein wirklicher Teil von diesem unförmigen und schwer begreifbaren Begriff Heimat - die Leute von da oben, wo man selbst herkommt. Der Rest der Geschichte ist einfach Entspannung und Abkühlung.
Zurück auf dem Gelände ist um unsere Nachbarn der erwartbare Müllberg gewachsen, vom Pegel ganz zu schweigen - ich nenne das mal Konstante. Lo-Fi-Fnk rocken die Hauptbühne nicht wirklich, das Konzert wäre etwas später im Zelt definitiv tanzeskaliert. Dafür hätte GetWellSoon dort spielen sollen. Für mich das beste Konzert des Festivals. Und dann der Endspurt: Grillen + Cocktails. Meine erstes wirklich bewusst angesteuertes und erlebtes Slut-Konzert. Diesen Stadionrock hätte ich ihnen wirklich nicht zugetraut. Und - ich hadere schon länger mit mir - besser als The Notwist! Wenn man so will, Slut sind die einzigen, die aus der alten Immergut-Indieschiene immer noch da sind. Respekt!

Der Abschied vom Gelände - ein Trauerspiel. Aber im Vergleich mit dem besten Festivalabschluss, den ein Festival nur haben kann, nämlich dem KunstKAPITULATIONskonzert der Tocos im letzten Jahr, wäre kein Ende auch nur annähernd gut gewesen.

Sonntag: Nach once more sleepless in Neustrelitz dann der Aufbruch, so schnell wie möglich weg vom Schlachtfeld, in das sich das Zeltgelände gleich verwandeln wird. Diesen Anblick erspare ich mir lieber. Abgang 10Uhr. Schweinebraten und Chillen bei den Geschwistern auf dem Dorf.

Samstag, 31. Mai 2008

Sonntag, 25. Mai 2008

Escapado - Cassiopeia


Das war eines der besten Konzerte in 2008! Ich hatte escapado bisher immer nur vom Hörensagen gekannt. Intensiv wie Alexisonfire. Ich hätte mir fast ein T-Shirt gekauft. Lang ist's her, dass ich das gemacht habe. Und das Cassiopeia als lauschige Umgebung mit Kino, Bar, Bratwurststand, Luftschutzkletterturm wird langsam zu meiner Lieblingslocation in der Stadt.

Und hier noch was, dass ich auf dem escapado-blog gefunden habe:

Donnerstag, 15. Mai 2008

Smoke Blow - Lido

Smoke Blow - Lido

Um nicht noch einen Abend zu Hause zu verbringen, war Franzis verzweifelt klingende Nachfrage, ob jemand mit ihr zu Smoke Blow ins Lido mitkommt, herzlich willkommen. Ich wusste eigentlich nur, dass die Jungs ganz ordentlichen Schweine-Rock zum besten geben. Nach ein paar Pilsen vor der Tür mit durchweg gutem Publikum, erwartete den Zuhörer eine richtig gute Show, die kraftvoll und LAUT (nicht wie bei Muff Potter) war. Da war Spaß und Spielfreude zu spüren. Abgerundet wurde das ganze mit ein paar weiteren Herzen-Bieren, die jedoch am kommenden Tag etwas Kopfschmerz auslösten. Vielleicht waren es aber auch die letzten Drinks im Travoltas...

Setlist

Mittwoch, 7. Mai 2008

15 Jahre Muff Potter - Lido

15 Jahre Muff Potter - Lido

Alles begann sehr entspannt. Ein früher Aufbruch nach Kreuzberg, eine schnelle Minipizza am Schlesischen Tor und ein Pils. Im Lido angekommen, spielten bereits die Herren von Herrenmagazin vor dem knapp zur Hälfte gefüllten Lidosaal. So warfen wir ein paar Münzen in den Kicker und vertrieben uns die Zeit, bis Muff Potter loslegten.
Das Lido war nun vielleicht zu gut 2/3 gefüllt. Ein Film begann, der irgendwie überhaupt nicht lustig war, was ein Anwesender, der sich später als ziemlicher Eimer erweisen sollte, auch lauthals kundtat. Artiger Applaus der Leute und los. Die Jungs um Nagel kamen mir während der ersten Songs recht kraftlos vor, es war verhältnismäßig leise, was sich im weiteren Verlauf in meiner Wahrnehmung vermutlich nur durch die nächsten Biere veränderte. Die Songauswahl hinterließ ein aufundab-Gefühl. Über die Stagedivekünste der Konzertbesucher habe ich ja kürzlich erst berichtet. Nagel kommentierte diese dann auch noch ähnlich. Nach 2 Zugaben war alles vorbei. Mehr wollte ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Dem Disput über Qualität des Konzerts und des Publikums am Ausgang zwischen zwei Begleitern wich ich aus.
Fazit: Wer viel erwartet, wird auch immer mal wieder enttäuscht. Eine erschöpfte Band traf auf ein widerwilliges Publikum.

Dienstag, 6. Mai 2008

Das 9. Immergut-Festival - Vorwehen

So. Auto ist bestellt. Pavillion ist geprüft. Und es erwartet uns ein entspanntes Wochenende. Schade, dass es noch 3 Wochen dauert. Ich wäre bereit! Das Lineup sieht ja ganz lecker aus.


Der Zeitplan steht:
Freitag, 30. Mai 2008

Haupt- und Nebenbühne
17:30-18:00 Ólafur Arnalds
18:05-18:35 The Audience
18:40-19:20 Blood Red Shoes
19:25-20:00 Trip Fontaine
20:05-20:55 Johnossi
21:00-21:40 Menomena
21:45-22:45 The Weakerthans
22:50-23:30 iLiKETRAiNS
23:40-01:00 The Notwist
01:15-02:00 Louie Austen

Samstag, 31. Mai 2008
15:30-16:00 Ter Haar
16:05-16:35 Microstern
16:45-17:30 John Goldtrain
17:40-18:15 Cartridge
18:25-19:10 Lo-Fi-Fnk
19:20-20:00 Get Well Soon
20:00-20:50 Girls in Hawaii
21:00-21:45 Fotos
21:55-23:10 Slut
23:15-00:00 Peter Licht
00:10-01:30 The Lemonheads

Samstag, 3. Mai 2008

Blackmail - Postbahnhof

Was sind das nur für Unsitten, an einem Samstag um 21 Uhr ein Konzert beginnen zu lassen. Für spontan entschlossene Besucher war es um 21.15 also schon etwas zu spät. Der Postbahnhof angenehm voll, das Publikum endlich mal nicht so arg jung, ab der Hälfte sah man einige auch am Surfen, was ja in letzter Zeit immer verpönter zu werden scheint.
Und Jägermeister + Bier gab mir in meinem hohen Alter auch nach Ewigkeiten einmal wieder den Mut, von einem Monitor per Vorwärtsrolle hineinzutauchen - der Fall kam schnell, und ohne Folgen. Insgesamt ist es schön zu sehen, dass Blackmail eine Konstante ist - konstant gut!

Donnerstag, 1. Mai 2008

Am Tag der Arbeit in Kreuzberg


Foto: Der Till.

Mittwoch, 30. April 2008

Mutter- und Kindbunker angegraben.


Schmale Löcher in 3,5 Metern Tiefe, hindurchrutschen unter 20 cm Beton und schon ist man in einem völlig zerstörten Innenraum. Die 12 Stunden lange Suche nach dem Einstieg wurde dann gegen 23.30 Uhr entschädigt.

Sonntag, 27. April 2008

Kristofer Aström - Babylon

Kristofer Aström - Babylon

Was muss man wohl durchgemacht haben, um solche Lieder wie "How can you live with yourself?" oder "One more drink" zu schreiben? Hell. Das zweite der absolute Tophit des Abends, grandios!
Kristofer Aström ganz allein mit drei verschiedenen Gitarren und einer Mundharmonika stand für ca. 2 Stunden auf der Filmbühne des Kino Babylon. Das Publikum hatte mit "bestuhlte Veranstaltung" vorlieb zu nehmen. Da ich den Herrn schätze, aber erst seit heute wirklich Fan bin, hatte ich anfangs Zweifel, ob der Funke überspringen würde. Er tat's! Irgendwann hätte ich lieber traditionell vor der Bühne gestanden. Fühlbar hatte Kristofer Aström Lust, seine tieftraurigen Songs zu spielen. Ich denke es hilft, wenn man das Publikum wegen des Bühnenlichts nur hören, aber nicht sehen kann.

Nach 4 Zugaben ging ich etwas melancholisch aus dem Kino. Danke für die Musik! Den Abend hätte man bei einem Bierchen in einer netten Lokalität verdauen müssen. Statt dessen konnte nur Einigkeit an einem Kiosk erzielt werden...

Freitag, 18. April 2008

Drop Dead Gorgeous & Everytime I Die - Magnet

Nachdem mir die gute Vanessa die Jungs von Drop Dead, Gorgeous vor gut einem Jahr ans Herz legte, traf man sich schon um 20 Uhr vorm Magnet. Die Schlange aus wartenden Stylo-Emo-Kids war zeitweilig ganz schön lang. Wie bunt die mittlerweile rumlaufen, dementsprechend sahen auch die T-Shirts am Merch-Stand aus. Kein langweiliger schwarzer oder weißer Aufdruck mehr... Die erste Band war für meine Ohren ziemlich glatt, vom Schlage 30secondsonmars; jedenfalls aus der Ferne.
Bei Drop Dead Gorgeous war es anfangs angenehm voll, ein netter Moshpit baute sich auf, aber nach und nach war es für die Kids wohl doch etwas zu schräg. Die Breaks in den Songs sind zwar auf Dauer schwer zu schlucken. Aber endlich einmal wieder richtige, laute Musik. Und ab und an ein nettes Piano nebenbei.
Für Everytime I Die hatte ich dann auch nicht mehr so viel übrig.

"It sounded like an accident"

Donnerstag, 17. April 2008

Letzte Besichtigung des Bunker 2 am Alex


Ein paar Schritte vom großen Bunker am Alex entfernt liegend, dann per Notausstieg in den kleineren der beiden. Als ich mich durch das kleine Gulliloch auf der Baustelle in ca. 9m Tiefe gezwängt hatte, hatte die Kamera keinen Saft mehr. Die DDR hatte ihn offensichtlich einmal als Zivilschutzanlage umgebaut. Die Haupteingänge sind schon vor Ewigkeiten entfernt worden. Da war nix mehr original und einige Wände des Autotunnels, des Mischwasserkanals und der U5 zerschnitten das Bauwerk. Es war die letzte Besichtigung, der Bunker wird demnächst geöffnet und verfüllt.
Der große Bunker neben dem Saturn ist übrigens gerade von außen zu sehen. Die ca. 1,5m dicke Decke ist genau an der Tramhaltestelle offen.

Dienstag, 15. April 2008

Die U3 am Potsdamer Platz...


Berliner Unterwelten Bildungsseminar "Verkehrstechnik Berlin"
Heute war ich schon wieder am Potsdamer Platz. Diesmal gab es U-Bahn. Und zwar den Bahnhof für die schon in Urzeiten geplante U3 von grob Steglitz nach Weißensee. Da man ja bekanntlich am PP ca. 60% der Bauwerte im Untergrund versenkt hat, gibt's jetzt für geraume Zeit dort unten Konzerte und Theater. Jedenfalls sah man ein großes Kulissenlager im Tunnel.

Montag, 14. April 2008

Unter dem Brandenburger Tor...

Berliner Unterwelten Bildungsseminar "Verkehrstechnik Berlin"


Foto:fotocommunity.s-bahn-berlin.de

So eine S-Bahn wirkt doch recht groß, wenn man selbst im Gleisbett steht. Viel Wissenswertes am Tag 1 am Potsdamer Platz. Heute schauten wir uns die Bauvorleistungen für die Ringbahn-Verbindung S21 Richtung Gleisdreieck aus den 30er Jahren an. Anschließend ging es mit einem S-Bahn-Taxi Richtung "Nicht Einsteigen" zum Heuboden unter das Brandenburger Tor. Und damit nicht genug! Schließlich hat Berlin eine ganze Menge mehr gebaut, was dann wegen der bekanntermaßen wechselvollen Geschichte nicht mehr genutzt wurde. Die Bauvorleistung für den Anhalter Richtung Görlitzer Bahnhof war jetzt eher weniger spannend. In der Gegenrichtung bot der sich auffächernde Tunnel ein eindrucksvolleres Bild.

Sonntag, 13. April 2008

Mit dem Verein in Zeitz

www.unterirdisches-zeitz.de

Schwer angeschlagen schaffte ich es in diesem Jahr pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt um 7.30 Uhr am Gesundbrunnen um mit den lieben Kollegen einen Sonntagsausflug nach Zeitz zu unternehmen. Die vorherige Nacht war unerwarteterweise etwas zu lang geworden, aber bis Mittag war ich schließlich auf den Beinen.

Ein System aus miteinander verbundenen Kellern und Tunneln versteckt sich unter der kleinen ehem. Bischofsstadt im Sächsisch-Anhaltinischen. Ursprünglich zum Bierbrauen und -lagern erdacht, dann als Versteck und schließlich zu Luftschutzzwecken verbunden, befindet es sich unter der erhöht liegenden Altstadt. Helm und Friesennerz gab es beim Ausrüster, ein netter Guide nahm uns mit und erzählte ein wenig über Stadt und Verein. Leider kamen innerhalb der gefühlten 15 Minuten Gangsystem offenbar einige Räume bzw. erwartete Informationen nur sehr komprimiert vor. Sichtlich unbefriedigt standen wir nun schon wieder an der Oberfläche.

Das anschließende Essen in der nächstgelegenen Gaststätte incl. Zeitungsinterview mit einer Lokalredakteurin der MZ meinerseits war schnell hinter uns gebracht. Ein Stadtrundgang zur Moritzburg und zwei Kaffee und "Grottenbräu" später, saß der Tross auch schon wieder beim großartig-berlinernden Walter (ohne h und nüscht) im Bus nachm Wedding. Ankunft 20.15 Uhr nach Haus, Bett, fertig.

Donnerstag, 10. April 2008

August Burns Red & Misery Signals - Magnet

Wieder einmal eine Vorband, die zu überzeugen wusste. August Burns Red, der Name eher einfallslos, wie ich finde, boten überzeugenden (Metal-)Core, der aber gegen Ende mit den schwindenden Kräften nachließ. Das Publikum nett anzuschauen, obwohl die Kids heute nicht nur mehr nur jung sind, sondern auch noch überdurchschnittlich groß. Früher war das mal anders... ;-)
Bei den eigentlichen Misery Signals verloren sich die Anhänger allmählich, um auch das Bayern-Getafe-Debakel zu sehen. Ein netter Abend, der gegen 23.30 Uhr schon zu Ende war.

Freitag, 4. April 2008

Und es war kalt! Eine Cabriofahrt mit der BVG

Foto: www.berlinometer.de

Einen Jägermeister zum Warmbleiben erworben, in der Tasche verstaut. So fanden wir den Weg zum U5-Bahnsteig am Alex. Es war Samstag, und wir fuhren nicht mit irgendeiner U-Bahn. Die BVG macht für Tunnelverrückte die Cabriofahrten. Da ich den Kollegen, der in den nächsten zwei Stunden in seinem warmen Führerhaus sitzend, gut kannte und schätze, fühlte sich meine Gruppe unter ihren Helmen geborgen und gut entertained. Und Dominic konnte uns aber auch über jeden Bahnhof und Tunnel spannende Sachen berichten. Und natürlich wurden wir auch nicht von seinen allgemeinen Lebensweisheiten verschont. Davon hat er einige auf Lager. Getreu seinem Motto wie bei jeder Führung: Keine Gnade für das Publikum! Ihr wolltet es ja nicht anders. Die angekündigte Einfahrt gegen 1.30 Uhr im Alexanderplatz war dann auch wie eine Erlösung! ;-) Danke an dieser Stelle für die Fahrt.

Achso und ein Gruß an den Betrunkenen im Herrmannplatz. Für ihn waren wir echt eine Erscheinung. manchmal fühlte ich mich auch ein wenig beobachtet...

Mittwoch, 2. April 2008

Hader muss weg - Admiralspalast



Jenny Zylka spricht über einen "Comedian's Comedian". link

Samstag, 29. März 2008

Nada Surf - Huxleys

Rogue Wave - Huxleys

Mittwoch, 19. März 2008

Herrenmagazin - Magnet

Montag, 17. März 2008

Tegan & Sara - Postbahnhof
















Es war mein erstes T&S-Konzert und ich muss sagen, ich kannte zwar nur ein paar Lieder, es war schön! Die toll wirkenden Zwillinge hatten das überwiegend weibliche Publikum in der Hand, liebten Berlin, unterhielten oder beruhigten zwischen den oft kurzen Stücken das Publikum mit kleinen Anekdoten.

Draußen dann auch noch ein Novum. Das erste je in einem McDonalds getrunkene Bier...

Sonntag, 9. März 2008

Die Welle - Trailer

"...dafür sind wir doch viel zu aufgeklärt!."

Freitag, 29. Februar 2008

Nada Surf - Huxleys

Sturmtief Emma vs. Indiemusik.
Der Laden war schon gut gefüllt und die ersten 5 Lieder der Vorband Rogue Wave waren leider schon gespielt als wir uns auf ein neues in die hohe Halle des Huxleys begaben. Schade, dass es ein wenig zu spät war, die letzten 3 Songs klangen richtig gut.
Nach längerer Umbaupause standen sie dann endlich auf der Bühne; die Jungs, die ich schon damals vor 2006 unbedingt einmal sehen wollte und nun war es schon Nr. 5. Mit neuem Album im Gepäck, dessen Erscheinen am 1. Februar laut taz den Frühling 2008 früher einleitete, spielten sie insgesamt 21 Stücke aber nur 4 neuen Songs der neuen Platte. Zwei Stunden später trat man dann den weiten Heimweg an.
Insgesamt ein gutes Konzert.
Die setlists gibt's morgen hier.

Donnerstag, 14. Februar 2008

"Papierkrieg" Phase 1

Nachdem ich meine letzte Klausur geschrieben habe, beginnt heute der Kampf mit der Uni-Verwaltung. Es geht dem Ende dieses schönen Lebensabschnitts entgegen.

Wenn man nach Papierkrieg googelt, findet man übrigens recht weit oben folgendes Zitat: "Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden." Das ist nun kein überaus geistvoller Satz und nur eine etwas plumpe Analogie auf Albert Einsteins berühmtere Variante mit der menschlichen Dummheit. Gesagt hat ihn wohl einmal nach nicht recherchierten Quellen der Raketenbauer der Nazis Wernher von Braun.

Und da wir Menschen ja nun schon fast wöchentlich im All unterwegs sind, bin ich guter Dinge, auch was diesen Papierkrieg anbelangt. Noch jedenfalls!

Dienstag, 12. Februar 2008

Baroness - Cassiopeia

Nach ruhigem Akustikgeklampfe am Montag, nun ein Krachabend. Vor dem etwas einfallslosen Metal von Android Empire flüchteten wir uns schnell an den Umsonstkicker, der aber auch gern das reingesteckte Geld frisst. Ein paar gewonnene Spiele später hatten wir auch schon den Großteil der mächtigen Kylesa verpasst - mir wurde jedoch versichert, dass 2 Schlagzeuge guten Druck machen können.
Baroness - alles was ich wusste war, dass sie wohl irgendein Isis-Metal-Irgendwas machen - legten wenig später los. Was soll man sagen, Sänger und der Gitarrist wirkten wie einem mexikanischen Albtraum entsprungen. Schwere Kost, breite Wände und ein böser Sänger waren dann am Ende doch für mich auf Dauer nicht mehr auszuhalten. Prädikat: Sehr empfehlenswerter Knüppel auf den Kopf! Aber hört selbst:
HP: Baroness

Montag, 11. Februar 2008

Rocky Votolato- Bassy

"Revolution, revolution is what I'm talking about" (Everything`s on fire) von den ehrwürdigen Waxwing ist mein momentaner Ohrwurm. Zwar gibt es diese Band seit 2005 nicht mehr, aber ihr Sänger Rocky Votolato gab ein Ständchen im Bassys. Und es war unerwarteterweise AUSVERKAUFT am Eingang zu lesen - an einem feuchten kühlen Montag-Abend. Zum Glück hatten wir schon Karten eingekauft.
Der Laden, mittlerweile etwas weitläufiger geworden, richtig voll. Der Frauenanteil bei schätzungsweise 67%. Singersongwritermucke zieht schließlich ein nettes Publikum. Nachdem sich die an der Bar lärmende Vorband nach Backstage verzogen hatte, wurde es ein gutes Konzert. Gegen Ende sah man sogar vereinzelt Mitsingende und Fingerpointer. Richtig entspannen konnte ich trotzdem wegen der am nächsten Tag anstehenden Politik-Klausur nicht. Gegen Mitternacht ging`s heim.

HP: www.rockyvotolato.com

Samstag, 9. Februar 2008

Das Forum

Moin liebe Leser!
Ich habe das Forum wieder aktiviert.
Gerade für eine Urlaubsplanung mit mehreren Leuten bzw. dem ein oder anderen Festival in 2008 sollten wir es nutzen.
Der Admin

Donnerstag, 7. Februar 2008

Captain Planet - Festsaal Kreuzberg

O-Ton CP-Homepage:

08.02.08
"HEIß! war´s gestern in Berlin - und mal so richtig goil! 1000 Dank an alle, die da waren, kommen wollten und nicht konnten und da waren und wieder gehen mussten bevor es richtig los ging... Hat Spaß gemacht! Die Jacke mit den Kontoauszügen ist übrigens wieder aufgetaucht, der Besitzer kontaktiert dann am besten die Leute vom Festsaal!"

Nachdem Maik lang genug für die Jungs geworben hatte, war es plötzlich ein Jungsabend zu sechst geworden. Da das Konzert erst gegen 22.30 Uhr beginnen sollte, statteten wir dem um die Ecke liegenden Kreuzburger noch einen Besuch ab.
Der Laden selbst..., wie wenig braucht man, um Geld zu verdienen. Keller mit Tresen + 1 reguläres Klo & ein Dixie, keine Bühne, kein Schnickschnack. Der Sound im gut gefüllten Keller bisweilen quälend schlecht, die Band war aber bemerkenswert gut. Wir werden sehen, was die Zukunft für Captain Planet bringt.
Punkt 2 des Abends: Im Bandito Rosso hat sich nix verändert. Was gut ist.

Dienstag, 5. Februar 2008

Akopalüze Nau mit Helge Schneider - Admiralspalast

2/3 Jazz bis der Arzt kommt. 1/3 Helge philosophiert. Und dazwischen Soli-Einlagen der Musiker, ein Hund, der ab und an auf der Bühne vorbeischaut. Spaß hat's gemacht. Ich hätte noch um einiges länger bleiben können, doch Helge Schneider machte nach ca. 3 Stunden Feierabend. Auf dem Heimweg Stille in der Tram. Uns sechsen klingelten noch die Ohren.

DerAdmiralspalst bleibt aber ersteinmal wegen seiner unverschämten Preise (0,4l Pils 4€!!!) und den unmöglichen Sitzabständen in unguter Errinnerung.

Montag, 4. Februar 2008

Sean Penns: Into the Wild

Ein Junge aus reichem aber alles andere als harmonischen Elternhaus steigt aus. Nicht wie andere, nur für kurz. Er geht allein nach Alaska, und findet das Glück, aber muss es bereuen.
Fantastische Naturaufnahmen incl. Bart the Bear, einige Längen, böses Ende.
Und Eddie Vedder von Pearl Jam baut den Soundtrack.

Dienstag, 29. Januar 2008

Ein blutiges Unentschieden - Alien vs. Predator Requiem

Fazit: Leider ist es nur noch Splattertrash.
Dass das Sequel wie schon sein Vorgänger nur noch entfernt etwas mit den Originalversionen zu Zeiten Sigourneys oder Arnis zu tun hat, war bekannt. Ein so blutiger Alienstreifen war mir aber bisher noch nicht untergekommen. Früher, als ich noch kleiner war, alpträumte ich davon; das Alien in der Stadt. ...und die Nationalgarde ist innerhalb von nur 5 Minuten Geschichte, wie auch die vielen anderen Nonames. Am Ende: Ein klassisches Unentschieden!

Freitag, 18. Januar 2008

"BILD mit Justizministerin in Berlins gefährlichster UBahn"

Bildquelle: www.bild.t-online.de






Video: klickst du hier

Danke Ingo!
"Um uns herum die müden starren Gesichter, einsam, verloren. Untergrundfahrer-Gesichter, Unter-der-Erde-Fahrer." Es ist so traurig, in FJWs Augen. Ich fahre auch lieber mit dem Taxi oder meiner Bundestagslimo mit Chauffeur. Aber hallo. Sonst wird man müde und starr...
Dass FJW und die Bundesjustizministerin nur von den wenigsten verschiedenen Menschen in der U8 erkannt werden würden, war zu erwarten. Dass jemand vor ein Bild.de-Kamerateam springt und dem Bild-Polemiker für seine Ergüsse eine reinhaut war nicht zu erwarten. Er/Sie wäre vermutlich von den verschiedenen mitfahrenden Menschen namens Ministerbodyguard aufgehalten worden.
...und wo steigt man eigentlich ab Herrmannplatz auf der U8 in Richtung Osloer Strasse um??? mit Augen rollen Alles Fake!

Donnerstag, 3. Januar 2008

The Sopranos - Das Finale

Keine Angst: Ich werde in diesem Post nichts über das Ende der letzten Sopranos-Season ausplaudern, so wie es etliche Spoiler auf youtube machen.

Seit gestern 23.30 Uhr bin ich nach 86 Folgen auf Entzug. Nun habe ich auch von jeder Videothek in meinem Einzugsbereich eine Mitgliedskarte. Ich versuche mich wieder einzuordnen, komme aus meinem second life in New Jersey wieder nach Berlin. Es war gar nicht so einfach, allen Ankündigungen und Verlockungen im Internet über das Ende dieser grandiosen Serie zu widerstehen. Einmal machte ich den Fehler und sah auf youtube einen Zusammenschnitt der in der Serie auf diverse Arten dahin scheidenden Charaktere. Das hat mich ganz schön gefuchst. Und ich habe durchgehalten, um nichts über das viel diskutierte Ende, immerhin war die Erstaustrahlung der letzten Folge auf HBO am 6.12., vorher zu erfahren. Das wäre ja, als stünde deine Mannschaft im Finale und man kennt das Ergebnis.
Ein würdiges Ende. Jedes andere wäre vorhersagbar. Anschauen!

Mittwoch, 2. Januar 2008

Pimp my Kicker!


















New Features:
- Gummigriffe
- 4 ausklappbare Getränkehalter
- eine Flutlichtanlage mit Sparlampe
- neue Bandenwerbung dank der tollen Aufkleber auf der Pilsner Urquell-Flasche