Donnerstag, 18. Dezember 2008
Deichkind - Columbiahalle
Wer schon einmal bei einem Deichkindkonzert war, der wird für die schwer zu beschreibende Stimmung bei ihren "Performances", eher die bunten Erinnerungen wachrütteln, als sich dem aussichtslosen Versuch zu stellen, das in Worte zu fassen. Schlauchboot, Kissenschlacht, quietschbunt, rasant! Der Saal kocht und schwitzt!
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Mittwoch, 17. Dezember 2008
Die Toten Hosen - Sauerstoffwelt
Ein fast abstinentes Punkkonzert
17.25 Uhr, das Telefon klingelt, ein lieber Kollege fragt, was man denn am Abend zu tun gedenke. Die Toten Hosen gastierten in der neuen blauen Arena am Ostbahnhof und er hatte noch Karten übrig. Da ich meine jugendliche Spontanität scheinbar noch nicht verloren habe, sagte ich schließlich zu. Da die Hosen nach dem "Kreuzzug ins Glück" und "Kauf mich!" von 1993 textlich schwer nachgelassen haben, war ich doch im ersten Teil des fast 2,5-stündigen Konzerts von einigen neuen Sachen, sagen wir mal: positiv überrascht. Da die Tickets nicht zum Betreten des Innenraums berechtigten, saßen wir schließlich gefühlte 300 Meter vor der Bühne und hatten einen direkten Blick auf dieselbige. Der Funke konnte unter diesen Voraussetzungen nur schwerlich überspringen. Das Set war schließlich nach dem ersten Drittel mit den alten Punkhymnen gespickt, abgewechselt von den weniger nervigen neueren Sachen der frühen 00er Jahre. Die Show war perfekt inszeniert. Die erste Zugabe begann äußerst peinlich mit Weihnachtsgedöns, wurde zusehends besser und schließlich gab Arnim von den Beatsteaks ein schönes "Hand in Hand" vor dem Berliner Publikum, das so gar nicht nach Punk aussah, es zu 80% auch nie nicht einmal im Ansatz gewesen sein kann. Direkt vor uns bewegten sich ein stereotypes Pädagogenpärchen mit 9-jähriger Tochter unglaublich arythmisch hin und her. Den großen Rest trifft man auch in jedem deutschen Fußballstadion. Zugabe zwei geriet zu einer guten Mischung der Hits der 80er und frühen 90er und bei der dritten hatten die Hosen endlich eingesehen, was das Publikum braucht: "Niemals zum FC Bayern", dazu die Spielszenen des legendären 7:1 von Fortuna Düsseldorf gegen Bayern von 1978, "10 kleine Jägermeister" und "You'll Never Walk Alone". Die Hosen im Jahr 30 ihrer Karriere überzeugten. Publikum und Halle waren ein Graus.
Und morgen geht's zu Deichkind!
17.25 Uhr, das Telefon klingelt, ein lieber Kollege fragt, was man denn am Abend zu tun gedenke. Die Toten Hosen gastierten in der neuen blauen Arena am Ostbahnhof und er hatte noch Karten übrig. Da ich meine jugendliche Spontanität scheinbar noch nicht verloren habe, sagte ich schließlich zu. Da die Hosen nach dem "Kreuzzug ins Glück" und "Kauf mich!" von 1993 textlich schwer nachgelassen haben, war ich doch im ersten Teil des fast 2,5-stündigen Konzerts von einigen neuen Sachen, sagen wir mal: positiv überrascht. Da die Tickets nicht zum Betreten des Innenraums berechtigten, saßen wir schließlich gefühlte 300 Meter vor der Bühne und hatten einen direkten Blick auf dieselbige. Der Funke konnte unter diesen Voraussetzungen nur schwerlich überspringen. Das Set war schließlich nach dem ersten Drittel mit den alten Punkhymnen gespickt, abgewechselt von den weniger nervigen neueren Sachen der frühen 00er Jahre. Die Show war perfekt inszeniert. Die erste Zugabe begann äußerst peinlich mit Weihnachtsgedöns, wurde zusehends besser und schließlich gab Arnim von den Beatsteaks ein schönes "Hand in Hand" vor dem Berliner Publikum, das so gar nicht nach Punk aussah, es zu 80% auch nie nicht einmal im Ansatz gewesen sein kann. Direkt vor uns bewegten sich ein stereotypes Pädagogenpärchen mit 9-jähriger Tochter unglaublich arythmisch hin und her. Den großen Rest trifft man auch in jedem deutschen Fußballstadion. Zugabe zwei geriet zu einer guten Mischung der Hits der 80er und frühen 90er und bei der dritten hatten die Hosen endlich eingesehen, was das Publikum braucht: "Niemals zum FC Bayern", dazu die Spielszenen des legendären 7:1 von Fortuna Düsseldorf gegen Bayern von 1978, "10 kleine Jägermeister" und "You'll Never Walk Alone". Die Hosen im Jahr 30 ihrer Karriere überzeugten. Publikum und Halle waren ein Graus.
Und morgen geht's zu Deichkind!
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Montag, 8. Dezember 2008
Samstag, 6. Dezember 2008
Attack in Black - Magnet
"Eine gute Mischung aus GetUpKids und den Weakerthans", hieß es davor. 6 Euro Eintritt und noch einen Weihnachtsmannmützenschnaps gratis lockten ebenfalls. Nur leider waren wir zu früh oder das Magnet noch zu leer. Es zog sich endlos hin. Auf die leere Tanzfläche starrend mussten wir notgedrungen abwarten. Gefühlte 2 Stunden später standen die furchtbar schlecht gekleideten Kanadier auf der Bühne. Das typische Partypublikum des Magnets erzeugte seine gewohnte Hintergrundlautstärke, was den Mischer veranlasste, die Band noch lauter aufzudrehen. Ich drehte ab und stopfte mir Taschentücher in die Ohren, was ich seit Ewigkeiten nicht mehr für nötig hielt... Diese Mixtur aus schlechten Begleitumständen ist für den Club nun leider schon zu oft erwartbar. Schade für Attack in Black. Ich gebe der Band demnächst eine zweite Chance - aber woanders!
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Donnerstag, 4. Dezember 2008
Tiger Lou & Firefox - Festsaal Kreuzberg
Die Vorband Firefox war bereits sehr sympathisch; Elektro-Indie mit bezaubernder Frontfrau und wechselndem Schlagzeuger. Tiger Lou spielten im Anschluss ein tolles Konzert, mit überwiegend neuen, untypisch rockigen Liedern der "A Partial Print"-Platte. Zwischendurch hätte man den Eindruck bekommen können, da steht eine Mischung aus A Perfect Circle und Waxwing auf der Bühne. Ein gelungener Abend!
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