Mittwoch, 7. Mai 2008

15 Jahre Muff Potter - Lido

Alles begann sehr entspannt. Ein früher Aufbruch nach Kreuzberg, eine schnelle Minipizza am Schlesischen Tor und ein Pils. Im Lido angekommen, spielten bereits die Herren von Herrenmagazin vor dem knapp zur Hälfte gefüllten Lidosaal. So warfen wir ein paar Münzen in den Kicker und vertrieben uns die Zeit, bis Muff Potter loslegten.
Das Lido war nun vielleicht zu gut 2/3 gefüllt. Ein Film begann, der irgendwie überhaupt nicht lustig war, was ein Anwesender, der sich später als ziemlicher Eimer erweisen sollte, auch lauthals kundtat. Artiger Applaus der Leute und los. Die Jungs um Nagel kamen mir während der ersten Songs recht kraftlos vor, es war verhältnismäßig leise, was sich im weiteren Verlauf in meiner Wahrnehmung vermutlich nur durch die nächsten Biere veränderte. Die Songauswahl hinterließ ein aufundab-Gefühl. Über die Stagedivekünste der Konzertbesucher habe ich ja kürzlich erst berichtet. Nagel kommentierte diese dann auch noch ähnlich. Nach 2 Zugaben war alles vorbei. Mehr wollte ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Dem Disput über Qualität des Konzerts und des Publikums am Ausgang zwischen zwei Begleitern wich ich aus.
Fazit: Wer viel erwartet, wird auch immer mal wieder enttäuscht. Eine erschöpfte Band traf auf ein widerwilliges Publikum.

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