Dienstag, 18. Dezember 2007

Halbzeit beim Kicktipp


20 Punkte haben natürlich noch gar nichts zu sagen.

Hab das Bild mal eben bei Groundfever kopiert.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

10 Things never before said on "The Sopranos"

So, jetzt aber in die Heia.

The Sopranos Season I-V

3:08 Uhr: 5 Folgen der V. Season hintereinander gesehen und ich ertappe mich bei dem Gedanken, in die kalte Nacht aufzubrechen, um Season VI zu holen... Ist das eine Form von Sucht?
Nachdem mich die New-Jersey famiglia Soprano in den letzten 3 Wochen begleitet hat, habe ich auch noch meine Liebste damit infizieren können. Ich denke seit heute morgen (in der Tram lärmten 3 unwiderstehlich italienisch-sprechende Mädchen) darüber nach, die Sprache über den Umweg des Lateins zu lernen. Und mein Konsum von Pasta und Pizza stieg nahezu exponential. Ich gebe zu, ich steckte vor einiger Zeit auch in der grandiosen Deadwood-Serie. Die war aber nur 3 absehbare Seasons lang. Und als ich dachte ich wäre da raus, ziehen sie mich wieder hinein! Denkt man eben noch: es plätschert so vor sich hin; oh das ist ja Steve Buscemi; aua, da wird wieder eine Ratte im Wald erledigt - will sagen: Es geschieht viel in einer der komplexesten Serien, die es je gab.
Deshalb ein Aufruf: Sopranos schauen! Ist definitiv was für lange kalte Winternächte allein oder besser zu zweit.

Montag, 3. Dezember 2007

Abendausflug zu den Gallows im Knaack

Da rafft man sich nach einer durchfeierten Nacht, an einem kalten, nassen Sonntag-Abend doch noch auf, um den "neuen heißen Scheiß aus GB" im Knaack zu sehen. Durch's Fenster betrachtet war die Kneipe um 21.20 Uhr mit vielleicht 5 Leuten gefüllt. Auf der Leinwand sah man die Vorband spielen. Vor der Bühne huschte ab und an ein Schatten durch's Bild, sicherlich einer der wenigen schmerzfreien Gäste auf dem Weg zur Bar. Die junge Frau an der Kasse will 17 € (in Worten: Siebzehn) !!!??? für diesen offensichtlichen Pressegig. Selbst mit dem Gästelistenplatz mieden wir diese Unverschämtheit. So gut die Jungs von Gallows vielleicht auch sind, da habt ihr euch von Universal Music aber geschnitten. Von mir gibt's nämlich an diesem Abend nix für den Millionendeal zurück.

Manchmal muss auch einmal ein Zeichen gesetzt werden!

Mittwoch, 21. November 2007

Ibsens Gespenster & Clerks II

Berlin, Kuhdamm, Schaubühne: Auch wenn ich nicht so oft ins Theater gehe und während der Vorstellung von Ibsens "Gespenster" ständig überlegte, ob ich das dargebotene Stück nun gut finden sollte, weil ich keinen Vergleich anstellen kann, oder nicht gut finden, weil es sich zwischendurch arg in die Länge zog und kein wirklicher Spannungsbogen aufgebaut wurde, entwickelte sich der Abend.
Dem Theaterstück sollte noch eine DVD folgen. Clerks II erfüllte die Erwartungen über. Normalerweise sind Sequels von solchen kultverdächtigen Low-Budget-Produktionen ja eher unspannend. Wer den ersten Schwarz-Weiss-Teil kennt, wird diesen auch gelungen finden.

Hier nocheinmal Trailer Teil 1

Sonntag, 18. November 2007

The Good Life - Cafe Zapata/Tacheles

Wie beschreibt man am bestens, was sich für ein Gefühl einstellt, wenn man Tim Kasher und The Good Life live beiwohnen darf?
Ich bekam an diesem Abend in etwa dasselbe Kribbeln, das ich damals bei meinen ersten Konzerten von Hot Water Music, den Weakerthans oder Bright Eyes hatte. Das sollte eigentlich als Beschreibung ausreichen. Es war einfach richtig gut. Das Tacheles ist und bleibt aber wie ich finde kein sonderlich schöner Live-Ort.

Und wie sagte schon Conor Oberst in "Nothing Gets Crossed Out" auf Lifted Or The Story Is In The Soil, Keep Your Ear To The Ground (2002): "But Im tryin' and take some comfort in written words,
yeah Tim I heard your album and it's better than good.
When you get off tour I think we should hang and black out together.
Because I've been feeling sentimental for days gone by...
all those summers singing, drinking, laughing, wasting out time.
Remember all those songs and the way we smiled
in those basements made of music."

Dienstag, 6. November 2007

Tribute to Nothing - Magnet

Die diensttägliche Rockbar mit einer unserer bezaubernden Lieblings-DJanes Trust the Girl war ein netter Ausflug, der wie ich finde, in letzter Zeit viel zu selten stattfindet. Es ging gut los. Ein Jägermeister als Dönerzerhacker und gegen die Kälte, unsere Namen auf der Gästeliste, Freibier abgegriffen und zwei Drittel des Tribute to Nothing-Sets mitgenommen - für lau.
Was will man mehr?
Die Band, wie schon beim letzten Mal vor knapp 2 Jahren, vor vielleicht 50 Gästen spielend, gab einiges. Der Sänger bedrohte sich und seine Kollegen mit dem herumwirbelnden Micro, überwiegend überzeugende "klassische" Emo-Stücke waren zu bestaunen.
Heute: Keine Kopfschmerzen!

Samstag, 3. November 2007

Supervixen - Wild at Heart


Eigentlich stand ja ein Besuch des Weserstadions an, stattdessen ging es in Kreuzberg in die Vollen.

Zugegeben, der Name dieser norwegischen Frauenband ist, sagen wir mal, provokativ. Man ist doch arg an Russ Meyer erinnert. Die Musik war wie so oft im Wild at Heart dann aber im Hintergrund. Die Damen lieferten einen Punkrock, der mich nicht mehr kicken konnte. Und die fünf Schlangenbisse vollbrachten ihr Werk. Der Besuch des Magnets war nicht mehr möglich, so blieben wir nach einem Besuch im Franken schließlich in Kreuzberg und kehrten in den Privatclub ein. Der Rest ist Schmerzen am nächsten Morgen bzw. Nachmittag.

Donnerstag, 1. November 2007

Jupiter Jones - Molotov Hamburg


4 Tage später, wieder Hamburg.
Mit Nilsen im ICE nach Hamburg und einmal wieder an den Landungsbrücken raus, um Björn zu treffen, ein schnelles Astra im Lehmitz genommen und rein ins muggelige Molotov direkt im Herzen St.Paulis.
The Ghost of Tom Joad hieß die erste Band. Sie vermochten die Anwesenden nicht zu mehr als dem berühmt-berüchtigten norddeutschen Nicken und leicht Wippen zu animieren.
Wenig später dann Jupiter Jones im angenehm gefüllten Molotov eröffnen mit "Alleiner". Das schön anzusehende Publikum kam langsam aus sich heraus. Ab der Zugabe konnte ich mich dann auch nicht mehr aus dem kleinen Moshpit zurück halten. Lang ist's her...
Die setlist kommt morgen.

Montag, 29. Oktober 2007

Nachtrag: Und die Sonne scheint ...nicht!



taken from:
www.ground-fever.de.vu

Und die Sonne scheint ...nicht!


Jetzt habe ich auch einen Ground gemacht. Der Besuch des Millerntorstadions stand noch aus. Dummerweise hatte die Zweite von St.Pauli heute kein Glück und ging gegen die Holzbeine aus Kiel mit 1:2 unter.
Den Rest des angetrunkenen Tages verbrachten unsere Neu-Hamburger, die beiden Groundhopper Achim & Toni, meine Sylvie und ich dann in der Nähe des Hafens. Das ist ja in Hamburg auch nicht so schwer. Auch war es nicht das letzte Mal an diesem Wochenende, dass wir uns dort blicken ließen. Nach einem nächtlichen Besuch auf der Schanze und dem Kiez fanden wir um 7:30 Uhr wieder hin.
Zum Glück gab es dort für die Damen in der Runde keine kleinen Kätzchen zu kaufen. Sonst hätten Björn und ich jetzt welche zu Hause.
Und nach all den Anstrengungen (Zitat:) "haben wir noch nicht einmal ein paar Möpse zu sehen bekommen."

Montag, 22. Oktober 2007

Wo ich grad 'was über Karma schrieb...


Eine Empfehlung für den Winter:

Es ist Sonntag. Berlin draußen kalt und feucht. Die Wohnung muss wegen der lieben Besucher noch nicht einmal geheizt werden.
Und: Geschätzte nicht langweilig werdende 20 Folgen "My Name is Earl" bringen den DVD-Player zum Glühen.
+ Kickern
+ anschließendes Festival of Lights
= ein runder Tag!

Samstag, 13. Oktober 2007

Against Me! - Columbiaclub Berlin

Against Me! - Columbiaclub

Endlich einmal wieder die Nacht zum Tag gemacht. Und ein Opener in kalter Nacht: Against Me!
Leicht vorgeglüht, mit einer viel zu kleinen Bar und zu teurem Bier konfrontiert, konnte die Band auf unseren Support setzen. Die Show war gut besucht, die Jungs auf der Bühne keineswegs unmotiviert und mein Pegel stieg in der zur Abwechslung einmal nicht aus Teenagern bestehenden Masse bei solchen Veranstaltungen. Da ich das Werk der Herren aus Gainesville erst seit kurzem für mich erschließe, kann ich an dieser Stelle nichts zur Setlist sagen, obwohl ich eine abgreifen konnte. Insgesamt eine gute Show!

Der Abend hatte seinen Lauf genommen. Der BangBangClub war die nächste Station . Die dritte Gold-Lion-Party unserer Lieblings-DJanes führte zu erwartungsgemäßen Kopf- und Gliederschmerzen am nächsten Morgen...

Freitag, 12. Oktober 2007

Drei Wochen Thailand - Ein Resumee

Travelling is more than seeing of sights. It's a change that goes on, deep and permanent, in the idea of living! (gelesen auf einem der Tische im Chan Chalay Guesthouse in Krabi, einem kleinen, schönen, detailverliebten Hostel im Westen Thailands)

Was bleibt?
- Die Gewissheit, die Richtige an meiner Seite zu haben. Die Frau, die mich kennt, mich liebt, manchmal führt oder von mir gebremst oder in den Arm genommen werden muss, die ich liebe.

- Einen sehr schönen Flecken Erde besucht zu haben, an dem es für mich aber nichts wirklich Neues zu entdecken gab. Eine Reise, in der ich niemals mehr als nur Tourist war. Man wohnt, isst, fährt von A nach B und macht eigentlich nichts anderes, als permanent Geld auszugeben.

- Die Orte, an denen wir waren, in vermutlich kürzester Zeit nicht mehr so aussehen werden. In einem Teufelskreis fügen die Einheimischen der Natur und Landschaft unglaubliche Verluste zu. Der Grund dafür sind wir.

- Ich denke oft an das Glück, das ich immer wieder habe. Am Tag des fürchterlichen Flugzeugabsturzes in Phuket wollten wir eigentlich von dort abfliegen und saßen zu diesem Zeitpunkt nichts ahnend in Krabi fest. Eine Tsunamiwarnung die wir erst am folgenden Tag hörten, während der Rest der Insel auf dem Berg geklettert war. Gutes Karma?

- Thaifood ist nicht mein Essen.

- Ich habe, wie ich gestern in der taz lesen konnte während des Fluges ca. 8 Tonnen CO² produziert. Das hätte ich dann doch nicht erwartet.

- Berlin ist selbst an der Schönhauser Allee im Vergleich zu Bangkok leise und ein Bergluftkurort.

Mittwoch, 29. August 2007

Ich bin dann mal weg, Part II

So liebe Leute! Meine Sylvie und ich werden uns ab morgen im Urlaub befinden und wieder einmal ein paar Wochen die Ferne suchen. Mal sehen, was wir finden. Ich hab keine Ahnung!

Da unsere CO2-Bilanz in diesem Jahr noch äußerst gut ist, jetten wir nach Fernost - nach Thailand. Dort werden wir uns gehörig den Bauch vollschlagen, die Sonne auf selbigen scheinen lassen, den Dschungel geniessen und dann am 19.9. wieder aufschlagen.

Ich fang mal an zu packen. Hoffentlich ist der Monsun nicht zu stark...

Dienstag, 21. August 2007

Highfield Festival 2007, die IV. Part III

Ein viertes Highfield-Festival - ein wenig mehr Ernüchterung. Es war ein schönes Festival. Die Bands, die man sehen wollte bzw. konnte (darauf wird hier wenig später eingegangen) hat man fast alle geschafft. Da ich meine Bestrebungen nach mehr Gruppendynamik schon bei früheren Festivals aufgegeben habe, blieben auch einige dieser einsamen Momente hängen. (Siehe: Immergut 2007) Am Freitag von From Autumn to Ashes kommend, das stickige Zelt verlassen, die Sonne scheint und schon begrüßen einen Tocotronic mit "Wir sind raus und wir sind stolz darauf!" (Die Jungs haben's zwar in einem anderen Zusammenhang gemeint, aber es passte an der Stelle nur sehr gut!).
Alles in Allem scheint sich jedoch das Publikum zu verändern, und nicht nur weil ich älter geworden bin. Mittlerweile ist jeglicher "alternativer" Touch verloren gegangen. Es scheint, dass es für die Kids gar nicht auf die eigentliche Veranstaltung ankommt. Warum die meisten wirklich da waren, konnte ich nicht wirklich feststellen. Für viele kommt es wohl nur noch darauf an, dabei gewesen zu sein und gut. Anders läßt sich die Leere vor der Bühne wohl kaum erklären. Mein Gefühl sagt mir, dass die wirklichen Band-Pilgerer unter 25% lagen. Und dann ist auch noch etwas anderes verschwunden, was den Flair ausmachte - den Strandsand hat man durch groben Schotter ersetzt.

Und nun zur Musik: Wie ich wenig später erfuhr, konnte zu dem besten Konzert des Festivals leider nicht jeder rein. Das neue Coca-Cola-Zelt war so ungünstig aufgebaut, dass erstmal am Anfang die Technik eingedrückt wurde, das Konzert mehrfach abgebrochen werden mußte, um die Leute aufzufordern, doch bitte weiter nach links durchzurücken. Es war völlig überfüllt, weil zu klein. Es ist ja nicht so, dass Scorpio keine Erfahrungen mit Zelten hat. Ich habe jedenfalls beim Hurricane noch nie so eine Scheiße erlebt. From Autumn to Ashes gaben dann aber Gas und ich war begeistert!

Überrascht haben mich die Silversun Pickups und Fall Out Boy. Sylvie hatte die Pickups schon auf MotorFM gehört und sie waren richtig gut.

Zum Rest: Nach anfänglicher Euphorie enttäuschten Billy Talent erneut. Chris Cornell brachte zu wenige wirklich rockende Stücke (es kann auch an meiner körperlichen Erschöpfung am Sonntag gelegen haben).

Millencolin, Jimmy Eat World und Blackmail waren nach Schulnotensystem 2+.

Der Auftritt von Interpol, aber darüber mag man streiten, war gut aber mir zu cool. Sie sind nicht OASIS! ;-)

PS: Vielen Dank auch hier noch einmal öffentlich an Björns Mama, unsere liebe Gastgeberin am Donnerstag Abend.

Donnerstag, 16. August 2007

Highfield Festival 2007, die IV. Part II

Heute Abend geht's los. Sylvie, Franzi, Mark, Björn und ich starten mit neuem Hightech-Coca-Cola-Supergrill Richtung Erfurt!

Damit alle, die nicht mitkommen wissen, was sie verpassen:

Freitag:
Main Stage
16.30 - 16.50 22 Times
17.20 - 18.00 Polarkreis 18
18.30 - 19.15 The Twang (UK)
19.45 - 20.30 The Films
21.00 - 22.00 Tocotronic
22.30 - 23.30 The Shins
00.00 - 01.30 Interpol

Coca Cola Soundwave Tent
16.25 - 16.50 Newcomer CZ: NiceLand
17.05 - 17.30 coke Gewinner: Pink´s not Red
18.00 - 18.45 Karpatenhund
19.15 - 20.00 Silversun Pickups
20.30 - 21.30 From Autumn To Ashes
22.00 - 23.00 Enter Shikari
23.30 - 00.30 …And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Samstag
Main Stage
12.00 - 12.30 The Sonic Boom Foundation
13.00 - 13.30 Leo Can Dive
14.00 - 14.30 The Enemy
15.00 - 15.45 Biffy Clyro
16.15 - 17.00 The Datsuns
17.30 - 18.15 Funeral For A Friend
18.45 - 19.30 Blackmail
20.00 - 21.00 MIA.
21.30 - 22.30 Millencolin
23.00 - 00.15 Fall out Boy
00.45 - 02.00 Billy Talent

Coca Cola Soundwave Tent
13.30 - 15.00 Open Stage Band: Paulus
15.20 - 15.45 Newcomer Slowakei: Peoples
16.00 - 16.45 coke Gewinner: Tiebreak
16.40 - 17.05 Newcomer Spanien: Insecto Palo
17.20 - 17.45 Newcomer Sweden: The Animal Five
18.15 - 19.00 Cobra Starship
19.30 - 20.30 Hayseed Dixie
21.00 - 22.00 The Academy is…
22.30 - 23.30 Dinosaur Jr.
00.15 - 01.10 Klaxons

Sonntag
Main Stage
12.00 - 12.30 Anajo
12.55 - 13.25 Hellogoodbye
13.55 - 14.30 The Sounds
15.00 - 15.45 Brand New
16.15 - 17.15 Eagles of Death Metal
17.45 - 18.45 Chris Cornell
19.15 - 20.15 Jimmy Eat World
20.45 - 21.45 Silverchair
22.15 - 23.30 Kaiser Chiefs

Coca Cola Soundwave Tent
13.10 - 14.15 Open Stage Band: Paulus
14.35 - 14.55 Newcomer Schweiz: Edenway
15.10 - 15.30 Newcomer Italien: Photonik
15.45 - 16.10 Itchy Poopzkid
16.25 - 16.50 Ian O´Brien-Docker
17.20 - 18.10 Tegan & Sara
18.45 - 19.30 Ash
20.15 - 21.15 Moneybrother
21.45 - 22.45 Sparta

Samstag, 11. August 2007

Einstieg im Volkspark Humboldthain & Grillen auf dem Flakturm

Am Freitag stiegen wir im Volkspark Humboldthain in den alten Kabelkanal zwischen dem ehemlaigen Leit- und dem Gefechtsflaktrum ein. Ziel war es, diesen 1.30m hohen Schacht zu vermessen. Leider war wegen des fehlenden Sauerstoffs in demSchacht nach ca. 70m Ende.
Der Tunnel verband diese beiden Bunkerbauwerke miteinander.
Foto: Thorsten Buehn

oben: Dietmar beim Einstieg in den Kanal/ unten: Silvia, Wilko und ich beim zünftigen Sommergrillen des Vereins Berliner Unterwelten

Mittwoch, 25. Juli 2007

Thomas Bernhard hätte geschossen...

Georg Schramm in den Wühlmäusen

Zum ersten Mal im Leben am Theodor-Heuss-Platz angekommen, am Mahnmal für Vertreibungen vorbei, standen vor dem bekannten Wühlmäuse-Kabarett schon viele herausgeputzte Gäste, teilweise auf der Suche nach Tickets, im Schnitt 50+. Die Veranstaltung begann pünktlich gegen 20 Uhr und Georg Schramm stellte das Motto des Abends vor: Initiative Leben - jetzt! Deutschland helfen, aber wie?
Wer seine Figuren kennt, weiss, was geifern bedeutet. Das Publikum wurde mehr als einmal zurecht gewiesen, doch bitte nicht bei jeder Kleinigkeit zu applaudieren. Schramm verlor das eine oder andere Mal den roten Faden, wie beim "scheuen Reh des Kapitals". Dies bemerkten jedoch die wenigsten. Wie auch die wenigsten mitbekamen, dass ihnen des öfteren der Spiegel vorgehalten wurde.
Schramm echauffiert sich und versucht die Leute zu bewegen. Und was passiert: Die eben noch von ihm beschriebene, "durch die Manege getriebene Mediensau" funktionierte als Ablenkungsmanöver auch hervorragend beim hiesigen Publikum. Ein ziemlich blöder "Herr Wachtmeister"-Witz reichte, da hatten es die Mehrzahl der Gäste auch schon wieder vergessen, was er zuvor wortgewaltig verkündet hatte. Nicht viele bemerkten diesen Test. Nicht der Rentner Dombrowski sondern Schramm selbst schien resigniert...

Und deswegen passte der von Dieter Hildebrand gesprochene Abschlußsatz.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Ein letztes Mal: Semesterferien!!!


Darauf einen Cuba Librè!









Und hier noch das Lied, das gerade auf motor fm läuft:
Murder by Death - Brother


Sonntag, 15. Juli 2007

Es darf gekickert werden!

Nun ist es soweit. Ich bin 29! Das erste Spiel an meinem Geschenk habe ich gewonnen. Das ist ja auch ein gutes Omen für meine Zukunft. Und wenn aus mir nix wird, kann ich vielleicht in Kneipen gegen Geld die "Profis" ausnehmen. Davor heisst es natürlich üben, üben, üben.

Und mit mir werden fast zwei ganze Fussballmannschaften sich täglich einfinden, um an ihren Kickerskills zu feilen. Freue mich über das Geschenk janz dolle und auf die kommenden kalten Wintertage, wenn wir im Wohnzimmer stehen und meiner Nachbarin das Leben zur Hölle machen... Olli sagt, ich soll die Wand mit Eierkartons tapezieren. Wenn ich tote Mäuse vor meiner Tür finde, ist das dann wohl nötig.

Bald wird der Kicker auch noch mit Tuning-Equipment versehen. Es fehlen 4 Bierhalter und zwei Aschenbecher.

An alle: Danke!

Freitag, 6. Juli 2007

Donnerstag, 5. Juli 2007

Clickclickdecker - Wer hat mir auf die Schuhe gekotzt?

Einfach gute Musik für bzw. gegen den grauen Sommertag:

Mittwoch, 4. Juli 2007

Vier Tage - Vier Veranstaltungen - Abwechslung halt...


Was man halt so treibt oder wie George aus Seinfeld zu fragen pflegte: "Ist das was wir gerade so zur Zerstreuung machen eigentlich verschenkte Lebenszeit?" Ich denke nicht!

Samstag war es einmal wieder soweit. Gelockt durch freien Eintritt ging es in den RAW-Tempel, wo 95% der BesucherInnen Frauen waren... - Ich wusste ja schon vorher, was Female Attack für eine Veranstaltung ist. Ganz lustig war's trotzdem. Der www.raw-tempel.de ist aber irgendwie nicht meine Location.
Sonntag: Kultur! Das Freilichtkino im Friedrichshain lockte Ingmar, Wilko, Martin und mich mit der OmU-Version des "Großen Diktators". Ein Chaplin-Klassiker von 1940. Wilko, von einem Unbekannten auf der Suche des Kinos in die Irre geführt, war dann doch wieder nach Hause gefahren.
Montag taucht Maik mit einer Flasche Havanna und den dazu gehörenden Limetten und Cola auf und plötzlich sitzt man zu siebent da, trinkt auch noch die zweite Flasche und erfindet neue Regeln beim Knack. Voll gewesen, toll gewesen.
Und gestern: Wer würde den Kampf zwischen Alien vs. Predator vs. Terminator vs. John McLane gewinnen? Logisch! Nach Die Hard 4.0. Er gewinnt sogar gegen eine Lockheed Martin F35.
Und heute? Mal sehen, was passiert.

Donnerstag, 21. Juni 2007

"Die heimlichen Wilden" - Leute vom Bau Teil IV

Als jemand, der sich des öfteren in mit Stahl bewährten Betonbauwerken aufhält, kenne ich die Eigenschaften von eben diesem flexiblen Baustoff.

Der Weg zur Uni wäre heute fast in der flüssigen Form also frischem Beton zu Ende gewesen. Auf der warum auch immer neu zu machenden Str. d. 17. Juni, an der Baustelle, über die ich immer zu fahren pflege, hatten die "Heimlichen Wilden" überall kleine 2 x 0,5m große Stellen ausgebessert OHNE wie sonst üblich diverse Warnhütchen oder weiträumige Absperrungen zu installieren. Eines dieser Löcher wurde mir zum Verhängnis. Bis zur Schaltung versank mein Hinterrad in der grauen flüssigen Masse. Zum Glück hatte ich genug Schwung, kam doch recht schnell durch, konnte das Zeug abfahren. Weil die Musik grad so schön laut war, hörte ich auf meiner Flucht vor den vor dem zerfurchten Tagwerk stehenden Warnjackenträgern keine Aufforderungen, stehen zu bleiben.
Als ich vier Stunden später zum Ort des Geschehens zurück kehrte, standen fünf Fachkräfte an der Furche.

Montag, 18. Juni 2007

Katerstimmung - Gefeiert wurde "10 Jahre Berliner Unterwelten"












mehr Bilder
Die Feierei in der vergangenen Woche hat Spuren hinterlassen.
Mittwoch eröffnete der Kultursenator Berlins in der Urania die Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum. Die folgenden Vorträge und den Auftritt des Dokumentartheaters hätte ich mir gern noch angesehen, doch stand an diesem Abend ja noch der großartige Auftritt der "Göttin der Finsternis" im Postbahnhof an.
Nach einem vollen Arbeitstag am Freitag hieß es, sich schick zu machen zum Unterweltenball in einem 20er Jahre Ballroom in Charlottenburg. Leckeres Essen, gratis Getränke und ein nicht zu unterschätzendes Gewitter zögerten unsere Heimkehr schließlich bis 3:30Uhr heraus.
Dummerweise mußte ich am kommenden Morgen eine Tour 1 und noch dazu auf Englisch halten... die 8 Gäste waren geduldig und gnädig, schließlich hatten sie von unserer Woche gehört.
Sonntag also gestern klang mit einem äußerst gut besuchten "Tag der Unterwelt" das Fest aus. Mit einigen Vereinsmitgliedern sangen und tranken wir schließlich noch ein Weilchen, überhäuften uns gegenseitig mit Komplimenten.
All in all: Bis zu meinem Geburtstag werde ich nichts mehr trinken! Es sei denn, es sollte sehr warm werden und am Donnerstag spielen Dashboard Confessional und am Samstag ist schon wieder eine Feier in Neubrandenburg und am Sonntag grillt die Danziggruppe...) aber danach!

Mittwoch, 13. Juni 2007

ISIS - Berlin Postbahnhof

Was soll ich sagen? Isis zum zweiten Mal gesehen, und ich weiß noch immer nicht, ob der Auftritt in der Volksbühne 2005 oder das hier heute Abend besser, intensiver, lauter, rauher war... Isis schaffen es, ihre Musik so zu steigern, dass einem kein Vergleich einfallen will. Man wird von den Noise-Wänden weggeblasen um vom eigentlichen Thema wieder eingefangen zu werden. Wo man nach gefühlter 10facher Intensivierung keine Steigerung mehr für möglich hält, gibt's von Isis noch einen startenden Düsenjet obendrauf. Am Ende fühlt man sich durch den Wolf gedreht, ist beeindruckt, wie berauscht man in Kombination mit Musik sein kann.

Die Idee, einen Liegestuhl in die Halle zu schmuggeln, war das I-Tüpfelchen. Thx Olli!

Montag, 11. Juni 2007

Highfield, die IV. - Warum alte Gewohnheiten ändern?

Das "grüne Herz Deutschlands" ruft zur Nummer IV. Nachdem Becci&Björn nun beim Immergut Blut geleckt haben, können wir sie natürlich nicht allein lassen. Irgendwer muss ja auch ein wenig aufpassen...
... AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD | ALBERT HAMMOND JR. | BILLY TALENT | BRAND NEW | CHRIS CORNELL | EAGLES OF DEATH METAL | ENTER SHIKARI | FALL OUT BOY | FUNERAL FOR A FRIEND | HELLOGOODBYE | INTERPOL | JIMMY EAT WORLD | KAISER CHIEFS | KLAXONS | MIA | MILLENCOLIN | MONEYBROTHER | SILVERCHAIR | SILVERSUN PICKUPS | SPARTA | TEGAN & SARA | THE ENEMY | THE SOUNDS | THE USED | TOCOTRONIC |

Das Forum

Das Forum ist ab heute Geschichte. Werden wir es vermissen? Ich denke nicht.

Donnerstag, 7. Juni 2007

Bin dann mal weg... in Danzig (Gdansk) - Nachtrag 1

Mit dem Prof. am Ostseestrand bei Stutthof.
Das Seminar fand an den ersten beiden Tagen in der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof bei Danzig statt. Hier: Das Lager-Eingangstor hinter der Kommandantur.
Einige Barracken sind erhalten und werden für Ausstellungen genutzt.
mehr Bilder

Das KZ Stutthof wurde bereits im September 1939 angelegt, 1942 erhielt es die offizielle Bezeichnung Konzentrationslager. Auf einer Fläche von schließlich 120 Hektar inhaftierten die Deutschen insgesamt 110.000 Menschen aus 28 Staaten von denen im Lager und auf der als "Todesmarsch" bezeichneten Evakuierung 1945 zwischen 63.000 - 65.000 den Tod fanden.
Literatur:
Danuta Drywa, Das Konzentrationslager Stutthof vom September 1939 bis Mai 1945, Gdansk 2007.
Janina Grabowska,
Stutthof. Ein Konzentrationslager vor den Toren Danzigs, 2. Aufl. , Bremen 1995.

Mittwoch, 6. Juni 2007

Immergut-Festival VIII Nachtrag 1 - So jung kommen wir nicht mehr zusammen!

Björn auf dem Stairway to Heaven. Hail to the webmaster!

'ne neue Muff Potter-Setlist gibt's auch noch: Guckst du hier!

Montag, 4. Juni 2007

65daysofstatic - Magnet Berlin

Da war noch was zu erledigen.
Das von den vorhergehenden Tagen stammende Brennen im Magen noch einmal mit Feuer bekämpfen, nocheinmal die Augen zumachen und Knüppel auf den Kopp! 65daysofstatic am Anfang unglaublich rauh und wüst. Dann auch wieder wie gewohnt, teilweise Elektronikgeschnurpsel und Gitarrenverspieltheit.
Danke! Jetzt gehe ich schlafen und ausnüchtern.

Sonntag, 3. Juni 2007

Immergut-Festival VIII - So jung kommen wir nicht mehr zusammen!


Bilanz des Wochenendes:

Zurück von einem der schönsten Immergut-Festivals sitze ich jetzt wieder Kaffee trinkend in meiner Bude, sollte eigentlich in der Uni sein und später auch noch etwas arbeiten gehen. Vier Tage im Grünen die Lieder der letzten Jahre singen; vier Tage zurück in die Vergangenheit mit all den Leuten, die mittlerweile Inbegriff des Immergut sind; vier Tage auf der Suche nach der idealen Rausch-Musik-Kombination; vier Tage Menschen beobachten, die sich selbst feiern ("We'll never walk alone!") oder ausschließlich der Musik wegen kamen; und auch vier Tage von himmelhoch-jauchzend bei Muff Potter und zu Tode betrübt (danke Sophia); die Routine ernüchternd, das Bauchgefühl nach vielen weniger guten Festivals definitiv wieder gut!
Und anders. Was früher oft stressige Aufgeregtheit oder lähmende Lethargie war, ist jetzt Ausgeglichenheit und das Warten auf und das Finden der guten Momente. "So jung kommen wir nicht mehr zusammen!" Und dann "sitzen wir so vorm Molotov und trinken Cocktails, auf die gute alte Zeit. Seit an Seit mit den Genossen, und Hans Dampf in allen Gassen. Und wir seufzen bis zur Heiserkeit." ...und es ist kühl und nieselt und unangenhem hell vor der Bühne, an der unter dem Immergut-Banner KAPITULATION zu lesen ist.

Das beste Konzert: Tocotronic! (Während ich hier schreibe läuft gerade Jackpot bei MotorFM.) Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Jungs über ein komplettes Set kicken würden. Nicht nur das beste Konzert, sondern auch einer der großartigsten Festivalabschlüsse. (Hier übrigens der FAZ-Artikel zur Kapitulation)

Überraschung: Das Jeans Team spielte nicht. Dafür kamen die sympatischen Muff Potter aus Münster. Da war dann plötzlich doch was zum toben für die angehenden 30er und Björn.

Eine Enttäuschung: Das Konzert von Kristofer Aström war viel zu kurz. Ich hätte noch Stunden weiter zuhören können.

Neuentdeckung: Friska Viljor. Die blonden Schweden spielten am Freitag im Zelt und ich war begeistert!

...was bleibt: ein Veilchen. Sorry nochmal! ;-) Bis zur Hochzeit ist alles wieder weg.

Freitag, 1. Juni 2007

Sonntag, 27. Mai 2007

Kicktipp Endstand!


Gesamtübersicht . And the winner is...

Da freue ich mich jetzt auch offiziell über 6 Kästen kühles Blondes! Auf das neue Tippspiel mit Magdeburg und St.Pauli!!!

Pos. Tipper Siege Bon.Ges.
1. Neopunk 9,00 15 246
2. Akiem 5,83 15 239
3. Andre 3,50 15 211
4. R-ost-cker 3,83 10 206
5. Toni 7,33 5 199
6. digga 4,00 0 193
7. Eggeschegge 0,50 0 22

Alles klar? Auf myspace gibt's ein prelistening.

Montag, 14. Mai 2007

Bin dann mal weg... in Danzig (Gdansk)

Wie schon 2005 (Link) verschlägt es mich ab morgen mit einer Studentengruppe um Prof. Benz nach Polen. Ziel: Danzig. Thema des Hauptseminars: NS-Politik in Polen 1939-1945













Hier der Ablaufplan:
Mi & Do: ab 11 Uhr Besichtigung des ehem. KZ und heutigen Gedenkstätte Stutthof, Treffen mit Historikern und Überlebenden
Fr: ab 8 Uhr Seminar zur Stadtgeschichte in Danzig, Treffen mit Zeitzeugen
Sa: Museum der "Polnischen Post", Besichtigung der Westerplatte und der Solidarnosz-Werft
Wer will, kann mich dann am So um 7 Uhr am HBF abholen...

Freitag, 11. Mai 2007

Eine Woche Bildungsseminar: "Berlins geheime Denkmäler - Sicherung vergessener Bauten"


Soweit die Füße tragen...
Jetzt weiß ich wieder, wie sich Schulklassen auf Abschlussfahrt in Berlin fühlen - tagsüber volles Programm, nachts auf Tour. (Zu Letzterem war ich dann doch nicht mehr in der Lage.)

Die Vereinskollegen Jürgen und Ralf hatten mich zu Ausbildungszwecken als Assistent mitgenommen, was bedeutet, man ist ab ca. 8:45 Uhr im Einsatz, Feierabend war meist gegen 16:30 Uhr.

Die Woche zusammengefasst: O-Ton Jürgen: "Es war das verregnetste Seminar aller Zeiten!"

Nachdem ich am Montag nicht teilnehmen konnte, stand am Dienstag ein Besuch der sagenumwobenen Gesundbrunnenquelle bevor. Verpennt, wie ich normalerweise um 8 Uhr bin, führte mich mein Weg jedoch zum Programmpunkt des Mittwochs - der Rohrpostzentrale im ehem. Haupttelegrafenamt in Mitte. Der Fehler war zehn Minuten vor 9 Uhr bemerkt, also weiter Richtung Gesundbrunnen. Niemand vor Ort, dann gegen 10:15 Uhr die Info, die Gruppe ist am Schwerbelastungskörper (Link).

Von dort sollte direkt der Luftschutz-Musterstollen (Link) auf dem am Columbiadamm in Kreuzberg liegenden ehemaligen Kasernengelände (heute Polizei) ein Besuch abgestattet werden. Ich war pünktlich vor Ort, die Gruppe nicht. Nach zwei intensiven Schauern entschloss ich mich, etwas auf dem Gelände herumzulaufen, die Seminarteilnehmer hatten sich aber auf dem großen Gelände gut getarnt.

Was soll's, back to Gesundbrunnen zu Curry mit Pommes. Den Laden kann ich echt empfehlen!

Um 13:30 Uhr stand ein Besuch im Holocaust-Denkmal an. Und Jürgen war endlich da. Ich war selbst noch nie im unterirdischen Ort der Information. Besonders beeindruckend, der Raum mit den Schriftstücken auf dem Fussboden.

Ein anschließender Rundgang im historischen Regierungsviertel brachte den Teilnehmern einiges Neue, incl. dem Besuch des UBahnhofs Mohrenstrasse, über dessen Marmor oftmals falsch geunkt wird, dass es die Täfelung aus der Neuen Reichskanzlei sei. Jürgen stellte dies richtig.

Der Mittwoch begann mit einem Termin im alten HTA (Link) in der Oranienburger Strasse. Ralf referierte, ich nutzte unterdessen die Zeit, um in der Kulturbrauerei die auf zwei Leute zusammen geschrumpfte BerlinOnBike Fahrradtruppe zu begrüßen. Zurück bei der Rohrpost ging es direkt zum Märkischen Museum. Nun bin ich kein ausgesprochener Frühzeitinteressierter Historiker, was sich durch den etwas zu ruhigen Vortrag des Referenten auch nicht änderte.
Die Mittagspause begann. Die Stabi am Potsdamer Platz hatte noch ein Buch für mich, danach gleich zurück zur Schloßfreiheit (Link).

Die unterirdischen Anlagen am Schloßplatz in Mitte waren für mich das Highlight der Woche. An dem Platz befand sich einst ein kaiserliches Nationaldenkmal, mit einer zentralen Reiterstatue von Wilhelm I. Damit der mehrere hundert Tonnen schwere Bronzeklotz nicht in dem morastigen Boden an dem Schleusenkanal versackte, errichteten die Altvorderen ein ausgedehntes Fundament aus Ziegelgewölben. Das für alliierte Siegesfotografien beliebte Denkmal war jedoch den Herren um Walter Ulbricht ein Dorn im Auge - es verschwand, die Fundamente blieben. Es erwartete uns eine feuchte, kühle Höhle unter einer dieser (für mich mittlerweile nicht mehr unscheinbaren) Luken auf dem Boden. Stalaktiten in allen Formen und Größen, an einigen Stellen Tropfsteinsäulen oder cm-dicke Ablagerungen. Hier und da breite Risse im Gemäuer, die bereits 1936 von den Ingenieuren in Augenschein genommen worden waren.
Der folgende Vortrag eines sehr ambitionierten Herren über die Geologie der Spreeinsel konnte ich neben den Abrruchgeräuschen des Palastes der Republik, dem Strassenlärm und einsetzender Erschöpfung nur noch bedingt folgen.

Donnerstag: Uni und schlafen

Freitag: Treffpunkt 8:45 Uhr UBahnhof Südstern, Ziel Gasometer und Luftschutzbunker Fichtestrasse (Link)
Die BVG-Auskunft sagt 25 min ab Schönhauser Allee. Am Westkreuz fiel mir dann auch schon auf, dass der Fichtebunker in Kreuzberg zu finden ist, von dem ich mich nun immer weiter entfernte. Dummerweise sind Südkreuz und Südstern verschiedene Stationen - ich war schließlich nach einer einstündigen Fahrt um 8:55 Uhr am Ziel, zum Glück hatte der gute Jürgen sich auch irgendwie verfahren. Mein Eindruck von diesem Denkmal: Typische bedrückend enge Räume und Gänge auf 4 Etagen für 6000 Menschen... ein großer Bunker!

Danach kam das Highlight Nr. 2: Ein Besuch des ältesten kontinentaleuropäischen UBahntunnels von 1895 (Link). 295m lang schlängelt sich dieser unter dem Gelände der AEG im Wedding entlang, teilweise liegen sogar noch die Schienen drin. Mit der Seminarkritik und die Verteilung der Zertifikate in der Kantine der TU auf dem AEG-Gelände fand das Bildungsseminar sein Ende.

Dank an Jürgen und Ralf. Vielleicht komme ich zum nächsten Seminar "Mythos Friedhöfe" wieder als Assistent mit.

Dienstag, 24. April 2007

Fototermin

Hier nochmal zur Erinnerung. Die beste Gelegenheit im Spreewald haben wir ja dummerweise verpasst. LINK

Montag, 23. April 2007

Murder by Death - Bassy, Berlin

Murder by Death - Bassy Berlin















Das Resumee vorneweg. Ein perfekter Abend!

Das Bassy (Link), der Cowboy Club, war leider nur mässig gefüllt, was für uns nicht schlimm war. Der Band wäre ein volles Haus gegönnt gewesen. Denn was Murder by Death aus Indiana boten, war großartige traurige Musik aus den staubigen Weiten des Südens, wo die Würmer noch im Tequlia schwimmen und Whiskey instead of Water getrunken wird, weil es sonst nicht zum aushalten wäre...

Was die Band auszeichnet, sind das dominante Cello und die Unterhemd tragende Stimme des Sängers. Nicht wenig mit der Gesamtstimmung des Abends hatte schließlich auch, das sei an dieser Stelle hinzugefügt, die schöne Cellistin der Band zu tun. Jeder versuchte, den Blick auf die Bühne nicht durch unüberlegtes Bierholen oder Bierwegbringen zu verlieren. Mark auf der Empore, Akiem und der Autor in erhöht stehenden Friseurstühlen.

'ne Setlist gab es auch noch. (Link)

Dienstag, 3. April 2007

Endlich neue Setlists


So. Der Stapel an Setlisten ist erst einmal abgearbeitet...

LINK

Donnerstag, 29. März 2007

All That Remains & Misery Signals - Magnet Berlin



Mark und ich waren seit langem mal wieder auswärts Biere trinken und Krachmucke hören. Der Eintritt war mit 16 € zwar ganz schön hoch, aber ein überzeugender Gig von Misery Signals als Tourauftakt errinnerte an alte Zeiten.

http://www.miserysignals.net/

-> youtube

All that remains? Noch nie was von gehört... oder doch. Interessantes Konzert, bei dem für jeden was dabei war. Der Anfang Metalcore-Gegniedel wie bei Darkest Hour, dazwischen Emostücke, dann auch mal Kreisch- und Grunz-Death-Metal. ...wie soll sich das auf einer Platte wohl anhören.
Alles in allem ein guter Abend, der schon um 0:00 Uhr endete!

http://www.allthatremainsonline.com/

-> youtube

Dienstag, 27. März 2007

Deftones - Columbiahalle Berlin

Endlich ein neuer Eintrag!

Bekanntermaßen gastierten die Deftones in Berlin. Glücklicherweise hatte mir meine Sylvie die Karte geschenkt. So standen wir dann mit vielleicht 1500 anderen Leuten in der alles andere als vollen Columbiahalle. Die Veranstalter sollten sich beim nächsten Mal wohl doch Gedanken um unverschämte Eintrittspreise machen... (34€)

Die üblichen lieben Verdächtigen waren natürlich auch dabei. Grüße an die beiden Ex-Rostocker, denen wir durch unser beherztes Nachvornedrängeln die Sicht versperrten. Dann wurde geschunkelt. Chino hat übrigens im Vergleich zum "Hole in the Earth"-Video ordentlich abgespeckt. Hätte ich Geld bezahlt, hätte ich mich geärgert. So war es ein angenehmes Konzert mit den üblichen Aktivitäten Trinken, Rauchen, Klatschen, Crowdsurfen etc.

Hab dann Chino nochmal nach 'ner Setlist gefragt. Voila!

Deftones - Columbiahalle Berlin