Sonntag, 20. Juli 2008

MELT!-Festival

Was für eine Nacht! Und plötzlich war die Sonne schon wieder am Himmel. Aber man sollte vorneweg beginnen. Meine Sylvie schenkte mir am Sonntag ein Tagesticket, mein Chef hatte der freien Zeit zugestimmt und der gute Alex uns sein Auto zur Verfügung gestellt. Es ging also los mit einiger Verspätung, wir trafen die Bulli-fahrenden Freunde bei Dessau und gemeinsam konnten sie es hinbekommen, dass wir anstelle der Tagestickets VIP-Bändchen für 3 Tage am Arm trugen. Der Plan gedieh, dann natürlich auch 3 Tage dort zu bleiben. Soweit so gut.
Zuerst galt es einen geeigneten Parkcampingplatz für Bulli und Zelt zu finden. Unsere Franzi hatte das große Zelt mitgebracht, nur leider ohne Zeltstangen... Was nun? Kein Obdach und 3 Tage wach? Die Organisation neuer passender Zeltstangen erwies sich als undurchführbar. Es musste improvisiert werden und so stiegen wir den beiden anderen förmlich aufs Dach.
Irgendwann hatte uns der Festivalbus dann auf das Gelände gebracht, Cuba Libre eröffnete das Fest und ich fand mich gleich in einer Wall of Death bei Blackmail wieder. Anfangs war der Sound sehr schwammig, das gab sich jedoch. Eine Setlist nach einem Konzert war die Ausbeute. Klee gaben gerade im Geministagezelt ein nettes Konzert. Im strömenden Regen draußen wurde es drinnen heimelig. Danach fand meine erste Platzbegehung statt. Nur hatte der Regen noch immer nicht aufgehört und auf dem 25.000 Menschen fassenden Hauptplatz vor der Mainstage fanden sich keine Leute ein. Regen, Rausch, Pyrotechnik - eine durch Wodka-Redbull beeinflusste, beeindruckende Atmosphäre um mich herum. Nun zurück zum Treffpunkt - der St.Pauli-Stand. Und dort erwarteten mich die angeschäkerten Sylvie und Franzi um direkt zu Zoot Woman durchzustarten. Und siehe da, mein erstes Mal Zoot Woman live und wir waren in Tanzlaune. Teure Hotdogs, Biofleisch, Tofusachen und vieles mehr später hatte der Regen aufgehört, ein Plätzchen auf den die Mainstage umrundenden Treppen war gefunden. Deus spielten auf, das einzige Festivalkonzert in D. Und es war verstörend-faszinierend. Was dann im einzelnen passierte, bis die Editors begannen, ist fraglich. Mit All Sparks will burn out in the end rundeten die Herren aus England meinen Festivalabend gegen 4:30 Uhr ab.
Was bleibt: Das beeindruckendste am Melt ist die Location. Eine riesige Bühne umrahmt von Braunkohlebaggern, die mit Licht und Pyrotechnik eine unglaubliche Atmosphäre liefern. Wie muss es wohl sein, wenn man nicht nur Bier trinkt...? Nach einer Nacht im Bullidach und einem feuchtkalten Morgen ging es auch schon wieder heim.

Samstag, 19. Juli 2008

Dienstag, 15. Juli 2008

Jonah Matranga - Magnet

far - onelinedrawing - new end originals - und nun unter eigenem Namen auf kleiner Tour durch Deutschland. Leider habe ich nur noch das Ende mitbekommen. Jonah auf dem kleinen Halbrund des Magnet-Partyraums zusammen mit einem Cellospieler. Von draußen hatten wir schon ein paar Stücke der eben genannten Bands gehört. Nichtsdestotrotz, ein kleiner Schwatz und ein paywhatucan-T-Shirt von Far später war schon wieder alles vorbei. Beim nächsten Mall bin ich dann wieder pünktlich da.

Samstag, 12. Juli 2008

"Der Heimatverein Tiergarten lädt ein. Treffpunkt ist das recht wenig bekannte Pumpwerk des Bezirks Tiergarten. Hier werden wir von Herrn Vogt erfahren, wie dieses Pumpwerk funktioniert und den Großen Tiergarten mit Wasser versorgt. Wir werden u.a. Antwort erhalten auf
die Frage, wo das Wasser herkommt."

Wegen dieser Rundmail war ich am Samstag mit ein paar Unterweltlern und ca. 15 älteren Damen und Herren unterwegs. Was ich mir als Techniktour mit anschließendem kurzen Rundgang im Tiergarten vorgestellt habe, entwickelte sich schließlich zu einer 2,5 stündigen Wanderung in die Untiefen des Parks. Der Mann, der uns das Pumpwerk aufschließen sollte, tauchte erst gegen 13 Uhr auf, so konnte uns Herr Schaaf, ehem. beim Grünflächenamt mit dem Tiergarten betraut, viele schöne Ecken und Tiere zeigen. Nette Anekdoten, viel Geschichte, Wissenswertes über die Flora und Fauna. Eine nette Überraschung am Samstag morgen. Jetzt weiss ich mehr über die Zooflüchtlinge wie die Mandarin-Enten und Kanadagänse, die Eindringlinge wie die Waschbären und die Ausgesetzten wie Wasserschildkröten. In den Flüssen und Teichen leben wohl auch Hechte und Aale.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Murder by Death - Magnet

Das Bassy im April 2007, der Blog berichtete hier, war definitiv die passendere Location für das Quartett aus Indiana. Der Publikumsandrang hielt sich mal wieder leider in Grenzen, es hätten noch 2/3 mehr Leute reingepasst, was vermutlich an dem unverschämten Abendkassenpreis von 18 Euro gelegen hat. Der Klang war streckenweise etwas zu schwammig, von Allem etwas zu wenig. Das gab sich aber dann auch. Trotzdem wurde es ein tolles Konzert, bei dem die Band sichtbar Spaß hatte. Und am Ende gab es, oh Wunder, endlich wieder einen T-Shirt-Kauf! Das hat ja in den letzten Jahren stark nachgelassen...
Mit dem Gehbier in der Hand führte uns dann auch noch unser Weg über viele EssenundTrinkenHaltestellen mit unseren drei Italienern Luca, Toni und Lorenzo aus Florenz in den Mittwochsklub. Die drei waren bereits auf dem Weg in die "angesagten" Gegenden am Hackeschen Markt, was wir ihnen schnell ausredeten. Kopfschmerz heute.

Dienstag, 8. Juli 2008

Murder by Death - Magnet