Ein ruhiges, gutes Konzert im etwas zu großen Festsaal Kreuzberg. Das Bassys oder Knaack hätten es wohl auch getan, dann wäre die Stimmung des Publikums jedenfalls konzentrierter gewesen. So saßen wir in der zweiten Etage und lauschten einfach so den Weisen des ehemaligen Waxwing-Frontmanns.
Hier der Text: Suicide Medicine
a brain that never stops ticking / sometimes an on-off switch would sure come in handy / a mind that's constantly cutting up and dissecting / looking for answers committing murders along the way
is it the red wire or the blue wire / just pick one and cut / it just doesn't matter anymore / or did it ever / cause I could never control when the bomb would explode / oh god I love you / I mean forever / I left my body behind to break the news / looks like it's over / please remember all of the things I never got a chance to say / like you look smashing in your fourth grade picture the one that we hung by the door / in our house that was so beautiful / there in our little home
if this medication upsets your stomach / take it with crackers bread or a small meal / we understand it won't do shit towards the cure / but if you buy this I promise you're gonna like the way it makes you feel
is it the red wire or the blue wire / just pick one and cut / it just doesn't matter anymore / or did it ever / cause I could never control when the bomb would explode / oh god I love you / I mean forever / I left my body behind to break the news / looks like it's over / please remember all of the things I never got a chance to say / like you look smashing in your fourth grade picture the one that we hung by the door / in our house that was so beautiful / there in our little home
Freitag, 26. September 2008
Samstag, 6. September 2008
Gerhard Polt - Bunkerführung
Hier mal wieder etwas, auf das mich ein Unterweltler jüngst brachte. Manchmal bin ich ja auch in den Schutzanlagen Berlins unterwegs.
"Nicht ungünstig wäre es, wenn der Atomkrieg am Wochenende passieren würde..."
"Nicht ungünstig wäre es, wenn der Atomkrieg am Wochenende passieren würde..."
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Unterirdisch
Sonntag, 31. August 2008
Samstag, 30. August 2008
The Gaslight Anthem - Magnet
Wow! Was für ein Auftritt! Alles, was leider eine Woche zuvor störte, passte hier; die Band war in Fahrt, das Publikum kannte die Stücke, war bewegungsfreudig und niemand nervte durch lautes Gemurmel im Hintergrund. Die Meute war wegen The Gaslight Anthem gekommen und nicht nur wegen der überfüllten Party im Anschluss.
Musikalisch wie eine gute Mischung aus HotWaterMusic, Ataris, Social D plus einiges an Südstaaten-Blues - und dabei kommen die Jungs aus New Jersey, südlich der großen Stadt...
The Gaslight Anthem - I'da Called You Woody, Joe
I was crawling around in my head in the haze of a trance. Rico said, "I'ma turn you onto a sound, cool out your head. This is the sound from Camden town."And then I heard it like a shot through my skull to my brain, I felt my fingertips tingle and it started to rain, When the walls of my bedroom were tremblin' around me, This ramshackle voice over attack of a bluesbeat, Tellin' me he's only looking for fun. This was the sound of the very last gang in town. As heard by my wild young heart, like directions on a cold dark night, Sayin', 'Let it out... You're doin' all right.' And I heard it in his chain gang soul. It wasn't just the same sad song. Saying, 'Let it out, you're doing all right.' And I'm doing all right, are you doin' all right? And I carried these songs like a comfort wherever I'd go. They was there when my summers was high, there when she left me alone. Saying... 'The soul is hard to find.' And I never got to tell him so I just wrote it down, I wrapped a couple chords around it and I let it come out, When the walls of my bedroom trembled around me, To this ramshackle voice over attack of a bluesbeat, And a girl, on the excitement gang.
That was the sound of the very last gang in town. [Chorus] That was the sound... I hear the sound... Do you hear the sound.... I hear the sound... Of the very last gang in town...
Musikalisch wie eine gute Mischung aus HotWaterMusic, Ataris, Social D plus einiges an Südstaaten-Blues - und dabei kommen die Jungs aus New Jersey, südlich der großen Stadt...
The Gaslight Anthem - I'da Called You Woody, Joe
I was crawling around in my head in the haze of a trance. Rico said, "I'ma turn you onto a sound, cool out your head. This is the sound from Camden town."And then I heard it like a shot through my skull to my brain, I felt my fingertips tingle and it started to rain, When the walls of my bedroom were tremblin' around me, This ramshackle voice over attack of a bluesbeat, Tellin' me he's only looking for fun. This was the sound of the very last gang in town. As heard by my wild young heart, like directions on a cold dark night, Sayin', 'Let it out... You're doin' all right.' And I heard it in his chain gang soul. It wasn't just the same sad song. Saying, 'Let it out, you're doing all right.' And I'm doing all right, are you doin' all right? And I carried these songs like a comfort wherever I'd go. They was there when my summers was high, there when she left me alone. Saying... 'The soul is hard to find.' And I never got to tell him so I just wrote it down, I wrapped a couple chords around it and I let it come out, When the walls of my bedroom trembled around me, To this ramshackle voice over attack of a bluesbeat, And a girl, on the excitement gang.
That was the sound of the very last gang in town. [Chorus] That was the sound... I hear the sound... Do you hear the sound.... I hear the sound... Of the very last gang in town...
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Kultur
Samstag, 23. August 2008
Gisbert zu Knyphausen - Magnet
Nun war es so weit. Wieder einmal große Erwartungen. Die Band beginnt nach zwei Supportern gegen 0.00 Uhr zu spielen und der Laden ist brechend voll, fast Kato-Sommeratmosphäre. Das hätte ich nicht unbedingt erwartet, aber gut ein Drittel des Publikums nahm das Konzert eher als Partyzugabe mit, bzw. hatte dieses Drittel im Partysaal des Magnet einfach keinen Platz mehr. Dementsprechend laut waren die Hintergrundgeräusche. Selbst im Raucherhof stand man schließlich gequetscht herum.
Schlechte Rahmenbedingungen also für eine junge, unerfahren wirkende Band mit Technikproblemen. Das Set schien mir ein wenig unstimmig, ein paar neue Lieder oder Cover und nach gefühlten guten anderthalb Stunden noch die Slomo-Version vom Sommertag als Zugabe. Ich fand die Band sympathisch, andere würden sagen ambitioniert, und ohne zuviel Routine. Es erinnerte mich streckenweise an die ersten Auftritte von Kettcar, nur eben mit weniger Gästen.
Damit endete der Ausflug abrupt, irgendwo anders wäre es wohl weniger voll und angenehmer gewesen.
Schlechte Rahmenbedingungen also für eine junge, unerfahren wirkende Band mit Technikproblemen. Das Set schien mir ein wenig unstimmig, ein paar neue Lieder oder Cover und nach gefühlten guten anderthalb Stunden noch die Slomo-Version vom Sommertag als Zugabe. Ich fand die Band sympathisch, andere würden sagen ambitioniert, und ohne zuviel Routine. Es erinnerte mich streckenweise an die ersten Auftritte von Kettcar, nur eben mit weniger Gästen.
Damit endete der Ausflug abrupt, irgendwo anders wäre es wohl weniger voll und angenehmer gewesen.
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Kultur
Donnerstag, 7. August 2008
Wieso Berlin? - Jan Koch
"weil ich den Hamlet nackt nicht spiel..." Beim Lesen des Spreeblick-Artikels (hier) "Dörfer, die Berlin sind", stieß ich auf den Liedermacher Jan Koch, der ein Berlin-Bashing auf hohem Niveau betreibt. Als ich neulich in der Kastanienallee tramwartenderweise so saß, meinte Sylvie, dass sie sich hier manchmal wie im Zoo fühlt. So schlimm ist es bei mir noch nicht.
Frédéric Valin
Dörfer, die Berlin sind in Auszügen
Friedrichshain Friedrichshainer beschimpft man am besten, in dem man den Leuten aus dem Südkiez erzählt, wie toll der Nordkiez wäre, und andersrum. Hier wohnen Menschen, die sich allmorgendlich den Kopf mit Lebertran waschen und es hip finden, wenn eine Bedienung schlecht gelaunt ist und ungewaschen. Überhaupt ist im Friedrichshain alles hip, die stinkenden Keller, die hier „Clubs“ heißen: sehr hip. Der Flohmarkt, auf dem man Möbel und Platten kaufen kann, die auf Ebay die Hälfte kosten: ausgesprochen hip. Bars, in denen die Ärzte laufen und die Bedienung den Unterschied zwischen Weizen und Pils nicht kennt: ungeheur hip. (...) Wer Desperate Housewives für übertrieben hält, soll sich mal im Habermeier oder sonstwo am Boxenhagener Platz die Hartz4-Version anhören.
Neukölln Neukölln ist megain gerade, weil, um die Ecke haben drei Bars aufgemacht, die keine Tapete an den Wänden haben. Das ist hochrevolutionär, dazu tönt Coldplay aus den Boxen.
Prenzlauer Berg Ahhhh, der Prenzlberg, die Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert: Wer hier einen Einheimischen findet, darf ihn erschiessen und statt seiner in die Wohnung einziehen. Im letzten Jahrhundert sollen noch vier Exemplare von Alteinsässigen gesichtet worden sein.
Mitte In Mitte gibt es Galerien, deswegen simulieren Aktionskünstler so etwas wie ein Nachtleben. (...) Was in den Clubs (in Mitte sagt man sogar zu Eckkneipen Clubs) immer gut funktioniert: Ist man pleite, immer den Besoffensten des ganzen Ladens ansprechen, ob er noch einen ausgeben will. Das ist nämlich in der Regel der Chef.
Wedding Der Wedding kommt. Seit ungefähr sechzig Jahren. Bloß: nirgendwo an.
Kreuzberg Die Kreuzberger Nächte, jaja. Kreuzberger Nächte sehen so aus: Man sitzt auf seinem Stuhl, trinkt Schnaps um Schnaps und wird irgendwann vom Wirt in ein Taxi gefallen, das einen erst nach Weissensee rausfährt, dort eine Runde reihern lässt, und dann zurück nach Hause (Neukölln).
Spandau Im Mittelalter war es üblich, Lepröse und Pestkranke vor den Toren der Stadt zwischenzulagern, bis sie der Tod ereilt. Wer in Berlin Leute mit Rasseln durch die Gegend eiern sieht: das sind keine Stadtmusikanten. Das sind Spandauer, die einmal im Leben den Fernsehturm sehen wollen.(Früher fanden einmal im Jahr WG-interne Ausflüge nach Spandau statt, weil da damals der Ikea stand. Der Ikea steht da immer noch, aber seit die Filiale am Südkreuz aufgemacht hat, ist der Umsatz um 95% gesunken und die Spandauer Touristeninformationsempfangsdame, die bisher die Leute vom Busbahnhof zu Ikea lotste, wurde kürzlich entlassen.)
Pankow Schließen Sie die Augen und stellen sich Karlsruhe vor, bloß ohne Studenten. Ja? Gut. So ungefähr.
Frédéric Valin
Frédéric Valin
Dörfer, die Berlin sind in Auszügen
Friedrichshain Friedrichshainer beschimpft man am besten, in dem man den Leuten aus dem Südkiez erzählt, wie toll der Nordkiez wäre, und andersrum. Hier wohnen Menschen, die sich allmorgendlich den Kopf mit Lebertran waschen und es hip finden, wenn eine Bedienung schlecht gelaunt ist und ungewaschen. Überhaupt ist im Friedrichshain alles hip, die stinkenden Keller, die hier „Clubs“ heißen: sehr hip. Der Flohmarkt, auf dem man Möbel und Platten kaufen kann, die auf Ebay die Hälfte kosten: ausgesprochen hip. Bars, in denen die Ärzte laufen und die Bedienung den Unterschied zwischen Weizen und Pils nicht kennt: ungeheur hip. (...) Wer Desperate Housewives für übertrieben hält, soll sich mal im Habermeier oder sonstwo am Boxenhagener Platz die Hartz4-Version anhören.
Neukölln Neukölln ist megain gerade, weil, um die Ecke haben drei Bars aufgemacht, die keine Tapete an den Wänden haben. Das ist hochrevolutionär, dazu tönt Coldplay aus den Boxen.
Prenzlauer Berg Ahhhh, der Prenzlberg, die Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert: Wer hier einen Einheimischen findet, darf ihn erschiessen und statt seiner in die Wohnung einziehen. Im letzten Jahrhundert sollen noch vier Exemplare von Alteinsässigen gesichtet worden sein.
Mitte In Mitte gibt es Galerien, deswegen simulieren Aktionskünstler so etwas wie ein Nachtleben. (...) Was in den Clubs (in Mitte sagt man sogar zu Eckkneipen Clubs) immer gut funktioniert: Ist man pleite, immer den Besoffensten des ganzen Ladens ansprechen, ob er noch einen ausgeben will. Das ist nämlich in der Regel der Chef.
Wedding Der Wedding kommt. Seit ungefähr sechzig Jahren. Bloß: nirgendwo an.
Kreuzberg Die Kreuzberger Nächte, jaja. Kreuzberger Nächte sehen so aus: Man sitzt auf seinem Stuhl, trinkt Schnaps um Schnaps und wird irgendwann vom Wirt in ein Taxi gefallen, das einen erst nach Weissensee rausfährt, dort eine Runde reihern lässt, und dann zurück nach Hause (Neukölln).
Spandau Im Mittelalter war es üblich, Lepröse und Pestkranke vor den Toren der Stadt zwischenzulagern, bis sie der Tod ereilt. Wer in Berlin Leute mit Rasseln durch die Gegend eiern sieht: das sind keine Stadtmusikanten. Das sind Spandauer, die einmal im Leben den Fernsehturm sehen wollen.(Früher fanden einmal im Jahr WG-interne Ausflüge nach Spandau statt, weil da damals der Ikea stand. Der Ikea steht da immer noch, aber seit die Filiale am Südkreuz aufgemacht hat, ist der Umsatz um 95% gesunken und die Spandauer Touristeninformationsempfangsdame, die bisher die Leute vom Busbahnhof zu Ikea lotste, wurde kürzlich entlassen.)
Pankow Schließen Sie die Augen und stellen sich Karlsruhe vor, bloß ohne Studenten. Ja? Gut. So ungefähr.
Frédéric Valin
Sonntag, 20. Juli 2008
MELT!-Festival
Zuerst galt es einen geeigneten Parkcampingplatz für Bulli und Zelt zu finden. Unsere Franzi hatte das große Zelt mitgebracht, nur leider ohne Zeltstangen... Was nun? Kein Obdach und 3 Tage wach? Die Organisation neuer passender Zeltstangen erwies sich als undurchführbar. Es musste improvisiert werden und so stiegen wir den beiden anderen förmlich aufs Dach.
Irgendwann hatte uns der Festivalbus dann auf das Gelände gebracht, Cuba Libre eröffnete das Fest und ich fand mich gleich in einer Wall of Death bei Blackmail wieder. Anfangs war der Sound sehr schwammig, das gab sich jedoch. Eine Setlist nach einem Konzert war die Ausbeute. Klee gaben gerade im Geministagezelt ein nettes Konzert. Im strömenden Regen draußen wurde es drinnen heimelig. Danach fand meine erste Platzbegehung statt. Nur hatte der Regen noch immer nicht aufgehört und auf dem 25.000 Menschen fassenden Hauptplatz vor der Mainstage fanden sich keine Leute ein. Regen, Rausch, Pyrotechnik - eine durch Wodka-Redbull beeinflusste, beeindruckende Atmosphäre um mich herum. Nun zurück zum Treffpunkt - der St.Pauli-Stand. Und dort erwarteten mich die angeschäkerten Sylvie und Franzi um direkt zu Zoot Woman durchzustarten. Und siehe da, mein erstes Mal Zoot Woman live und wir waren in Tanzlaune. Teure Hotdogs, Biofleisch, Tofusachen und vieles mehr später hatte der Regen aufgehört, ein Plätzchen auf den die Mainstage umrundenden Treppen war gefunden. Deus spielten auf, das einzige Festivalkonzert in D. Und es war verstörend-faszinierend. Was dann im einzelnen passierte, bis die Editors begannen, ist fraglich. Mit All Sparks will burn out in the end rundeten die Herren aus England meinen Festivalabend gegen 4:30 Uhr ab.
Was bleibt: Das beeindruckendste am Melt ist die Location. Eine riesige Bühne umrahmt von Braunkohlebaggern, die mit Licht und Pyrotechnik eine unglaubliche Atmosphäre liefern. Wie muss es wohl sein, wenn man nicht nur Bier trinkt...? Nach einer Nacht im Bullidach und einem feuchtkalten Morgen ging es auch schon wieder heim.
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Kultur
Samstag, 19. Juli 2008
Dienstag, 15. Juli 2008
Jonah Matranga - Magnet
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Kultur
Samstag, 12. Juli 2008
die Frage, wo das Wasser herkommt."
Wegen dieser Rundmail war ich am Samstag mit ein paar Unterweltlern und ca. 15 älteren Damen und Herren unterwegs. Was ich mir als Techniktour mit anschließendem kurzen Rundgang im Tiergarten vorgestellt habe, entwickelte sich schließlich zu einer 2,5 stündigen Wanderung in die Untiefen des Parks. Der Mann, der uns das Pumpwerk aufschließen sollte, tauchte erst gegen 13 Uhr auf, so konnte uns Herr Schaaf, ehem. beim Grünflächenamt mit dem Tiergarten betraut, viele schöne Ecken und Tiere zeigen. Nette Anekdoten, viel Geschichte, Wissenswertes über die Flora und Fauna. Eine nette Überraschung am Samstag morgen. Jetzt weiss ich mehr über die Zooflüchtlinge wie die Mandarin-Enten und Kanadagänse, die Eindringlinge wie die Waschbären und die Ausgesetzten wie Wasserschildkröten. In den Flüssen und Teichen leben wohl auch Hechte und Aale.
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Mittwoch, 9. Juli 2008
Murder by Death - Magnet
Das Bassy im April 2007, der Blog berichtete hier, war definitiv die passendere Location für das Quartett aus Indiana. Der Publikumsandrang hielt sich mal wieder leider in Grenzen, es hätten noch 2/3 mehr Leute reingepasst, was vermutlich an dem unverschämten Abendkassenpreis von 18 Euro gelegen hat. Der Klang war streckenweise etwas zu schwammig, von Allem etwas zu wenig. Das gab sich aber dann auch. Trotzdem wurde es ein tolles Konzert, bei dem die Band sichtbar Spaß hatte. Und am Ende gab es, oh Wunder, endlich wieder einen T-Shirt-Kauf! Das hat ja in den letzten Jahren stark nachgelassen...
Mit dem Gehbier in der Hand führte uns dann auch noch unser Weg über viele EssenundTrinkenHaltestellen mit unseren drei Italienern Luca, Toni und Lorenzo aus Florenz in den Mittwochsklub. Die drei waren bereits auf dem Weg in die "angesagten" Gegenden am Hackeschen Markt, was wir ihnen schnell ausredeten. Kopfschmerz heute.
Mit dem Gehbier in der Hand führte uns dann auch noch unser Weg über viele EssenundTrinkenHaltestellen mit unseren drei Italienern Luca, Toni und Lorenzo aus Florenz in den Mittwochsklub. Die drei waren bereits auf dem Weg in die "angesagten" Gegenden am Hackeschen Markt, was wir ihnen schnell ausredeten. Kopfschmerz heute.
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Dienstag, 8. Juli 2008
Donnerstag, 12. Juni 2008
Gisbert zu Knyphausen - Neues Jahr
Die wenigen Male, die ich im Jahr einkaufen gehe, verbinde ich meist mit dem Hören der musikalischen Empfehlungen von Freunden mit Musikgeschmack. Heute: Gisbert zu Knyphausen. Ein merkwürdiger Name, den sich das Quintett aus Hamburg gegeben hat. Aber anyway, sie sind auf dem Weg unter meine Album-Top-5 des Jahres zu kommen. Nicht so negativ wie Sylt von Kettcar, aber auch nicht gerade ein Antidepressivum. Passend zu der grauen Wolke draußen. Großartig!
Myspace
Myspace
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Kultur
Dienstag, 10. Juni 2008
Rage Against The Machine - Zitadelle Spandau
Da waren sie wieder. Nach acht Jahren gaben die Jungs um Zack de la Rocha ein paar Shows in Deutschland. Die Preise um die 50 Euro schreckten nicht nur mich ab. Angekommen gegen 18.30 Uhr waren bereits viele Leute damit beschäftigt, Tickets hochzuhalten, die sie zuviel hatten. Die ersten, die ich fragte, was sie denn nun haben wollten, versuchten noch ein Geschäft zu machen. Nach und nach ergriff die Leute jedenfalls langsam die Panik, etwas zu verpassen und die Preise purzelten. Mein Ticket kostete dann noch 15€.
Ich kenne die Zitadelle ja durch Vereinsinterne Führungen recht gut. An der nordwestlichen Ecke fand sich ein netter Platz, um die Staubwolkenbildung bei Antiflag zu beobachten. Nach den obligatorischen Schmähungen des worst President ever, spielten die Jungs eine knappe Stunde ihre Politpunkstücke. Weitgehend ganz passabel, ich bin halt kein Fan dieser Richtung mehr, naja vielleicht nur nicht von Antiflag.
Eine gute Stunde ließen dann RATM auf sich warten. Testify eröffnete und ich hatte das erste Mal Gänsehaut. Acht Jahre ist es her! Das Publikum war in bester Stimmung, unerwartet textsicher und ab Guerilla Radio steckte ich auch fast bis zum Schluss in einer SchwarzStaubSchweißwolke vor dem ersten Zaun. Gegen 23 Uhr war schon wieder alles vorbei. Ein Besuch von Gavin Rosdale um 0 Uhr im Lido schloss sich aus, da ich komplett verdreckt und mit Staub in Ohren, Nase und Mund aus der Zitadelle kam. Ein ordentliches Konzert.
Nur leider schwebte über allem dummerweise der Eindruck, dass Attitüde und Musik egal und komplett der kommerziellen Vermarktung gewichen sind. Ohne neues Album nach Jahren für 50€ Eintritt und 30€-T-Shirts aufzuwarten, ist leider nicht nett.
Text:The world is my expense The cost of my desire Jesus blessed me with its future And I protect it with fire So raise your fists And march around Don't dare take what you need I'll jail and bury those committed And smother the rest in greed Crawl with me into tomorrow Or I'll drag you to your grave I'm deep inside your children They'll betray you in my name
Sleep now in the fire
The lie is my expense The scope of my desire The Party blessed me with its future And I protect it with fire I am the Nina The Pinta The Santa Maria The noose and the rapist And the fields overseer The agents of orange The priests of Hiroshima The cost of my desire
Sleep now in the fire
For it's the end of history It's caged and frozen still There is no other pill to take So swallow the one That made you ill The Nina The Pinta The Santa Maria The noose and the rapist The fields overseer The agents of orange The priests of Hiroshima The cost of my desire
Sleep now in the fire
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Montag, 9. Juni 2008
EM-Tag 3
Niederland - Italien 3:0
Rumänien - Frankreich 0:0
Tatort: Tante Käthe. Ich liebe diesen Laden! Nachdem das erste Spiel an Langweiligkeit kaum zu überbieten war, kam beim Spiel der Holländer eine nette Atmosphäre auf.
Niederland - Italien 3:0
Rumänien - Frankreich 0:0
Tatort: Tante Käthe. Ich liebe diesen Laden! Nachdem das erste Spiel an Langweiligkeit kaum zu überbieten war, kam beim Spiel der Holländer eine nette Atmosphäre auf.
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