Sonntag, 12. September 2010

Nachschlag zum Berlin-Festival (Turbostaat)

Da wir durch Faulheit den Kauf der Tickets immer weiter aufgeschoben haben, und folglich keine mehr bekamen, waren wir nach den Nachrichten und Berichten der Bekannten erst einmal froh, diesem Organisationsdesaster nicht beigewohnt zu haben. Turbostaat, die um 16 Uhr auf der Hauptbühne für uns der Anpfiff gewesen wären, wurde auf 14.30 Uhr vorverlegt. Da hätte ich mich doch arg geärgert.

Hier der Bericht wasteofmind von Tito Wiesner: "Es begann damit, dass vor dem ersten Song zunächst einmal alle vor der Bühne stehenden Zuschauer aufgefordert wurden, die Absperrug zu überklettern und auf die Bühne zu kommen - eine Einladung, der viele gerne nachkamen. Auf der Bühne bildeten sich so rechts und links zwei bunte Grüppchen, die die folgende Stunde jeden Song mit abfeierten. Und die Band zeigte sich gewohnt spielfreudig, sprang durch ihre Alben, ließ von "Harm Rochel" bis "Island Manöver" Hit auf Hit folgen und band die Leute auf der Bühne auch sonst perfekt ein. Bei "Insel" bekamen beide Seiten ein Mikro spendiert und durften "Husum" mitbrüllen, ein Fan hatte etwas später sogar das Glück, vorübergehend eine Gitarre um den Hals gehängt zu bekommen.

Die lauten Zugabe-Rufe am Ende sprachen eine deutliche Sprache, auch wenn die Band sie angesichts des Zeitplans natürlich nicht erfüllen durfte. Trotzdem: Wer aus solch ungünstigen Umständen einen solchen Auftritt macht, ist eine verdammt gute Live-Band. Nicht, dass das bei Turbostaat je zur Diskussion gestanden hätte - aber trotzdem schön, es mal wieder so eindrucksvoll bestätigt zu bekommen."

Dienstag, 7. September 2010

Und noch einmal ;-)

Sonntag, 29. August 2010

Whitest Boy Alive - Tape Open Air Berlin

Wer tanzt denn da links auf der Bühne???

Martin Sonneborn

Freitag, 20. August 2010

Omas Teich II - Mit Abstand betrachtet

Far - At Night We Live



A little opinion
We are professional
We’ve got a right as much as the next guy
Fuck up the fast lane
Helmets & seatbelts
Are different than welfare
Are different than guns
And somebody’s struggle is somebody’s headline
We’re picking fear over love every time

If silence is golden, we built a fortune
A fortune of poison, a kingdom of poor
We’re chasing the wrong guy, telling the white lies
Averting our eyes
It’s deafening

Surety is surely the enemy
Telling the Big Truth was never our job
We’re for aspiring, learning and growing
We’re damned if we think we’re divine

If silence is golden, we built a fortune
A fortune of poison, a kingdom of poor
We’re chasing the wrong guy, telling the white lies
Averting our eyes
It’s deafening

Montag, 2. August 2010

Omas Teich Festival - Diesmal ohne Teich (Teil 1)

Knapp 600km mit der Blockflöte des Todes gefahren und gerade etwas platt. Ein schönes Wochenende liegt hinter mir. Viel Musik, gute Gespräche, sehr nette Zeltnachbarn aus Hamburg und 2x Sonnenaufgang überm Maisfeld. Obwohl mir das gemütliche Frühstückszelt vom letzten Jahr fehlte, war die eigene und die Stimmung der angeblich 8999 anderen Besucher tiptop. Und die Setlist-Ausbeute ganz enorm.

Und viel Musike gab es natürlich auch.
Hauptsächlich wegen Captain Planet (und noch einigen anderen Bands) hingefahren, gaben sie einen satten Anfang nach Maß. Die Latte hing nun schon einmal sehr hoch. Und meine Stimme hatte den ersten Ausfall. DANKE! für den Tod in der Heide. Das musste mal gesagt werden!



Biffy Clyro auf der Hauptbühne gaben sich direkt im Anschluss viel Mühe, konnten aber mit der Zeltpit-Show von eben wirklich nicht bei mir punkten. Die Show damals 2007 (oder davor?) im MuddClub war eindeutig besser. Die Jungs sollten sich auf das Wesentliche zurück besinnen - kleine Clubshow oder Zelt, weniger Stadion...

Danach stand bei mir ein kurzer Zeltplatzgang auf dem Plan - nicht nur um frisches Bares zu holen. Doch da kamen die zwei Damen und Herren von Hellsongs mit ihrem wunderbar schwedischen Akzent aber auch sowas von dazwischen. Richtig gute Laune nach 12h im Auto aus Göteborg. Respekt! Hätte nie gedacht, nach den Donots nochmal zu "We're not gonna take it!" zu wippen. Das mit Abstand schönste Konzert des Festivals!



Und dann blieb kaum noch Zeit, um bei Nada Surf hineinzuwuppen. Sie hatten mich aber mit Fruitfly doch recht fix überzeugt. Aber die große Bühne gefiel mir heute nicht so recht. Und um mich herum waren in dem Moment auch leider keine textsicheren Menschen unterwegs.

Textsicherheit war direkt im Anschluss bei Long Distance Calling eher weniger gefragt. Ich hätte auch gern etwa anderes gehabt als diese furchtbar süße Redbull-Scheiße, aber seis drum und ab dafür. Das erste Mal Augen zu und trommeln hoch drei. Es hätte gern noch einige Stunden so weiter gehen können. Zeltshow Nr. 3 war also ein Hit!

Zu Kettcar und ihrem Frank-Abschied möchte ich erstmal nichts schreiben. Die Zeiten sind vorbei. Nach ein paar Zeltplatzrunden bis zum Morgengrauen ging die Sache mit dem Aufstehen doch recht gut. "In einem Porsche aufgewacht und den Fuß direkt auf's Gas". Der Porsche war es nicht, und auch nicht Muff Potter, aber mein Autoradio spielte auch für die Jungs am Grill:

Freitag, 30. Juli 2010

Montag, 14. Juni 2010

The Getupkids - Postbahnhof

Samstag, 12. Juni 2010

Montag, 17. Mai 2010

The Alkaline Trio - SO36

Montag, 26. April 2010

Street Dogs -Mau Rostock

Am Montag habe ich mich auf den weiten Weg in Richtung Mau begeben. Fünf Minuten später stand ich auch schon davor, zusammen mit ca. 20 Leuten in Dropkick Murphys-Outfit. Insgesamt waren knapp 100 Leute an diesem Montag Abend zu einer schnellen, aber weitestgehend langweiligen Punkrockshow aufgebrochen.
Die Radio Dead Ones, Vorband aus Berlin lieferten eine rotzige Punk-Rocknroll Show, die mich die meiste Zeit an die Distillers erinnerte, leider ohne Brody und ohne demonstratives AufdieBühnespucken. Anstelle dessen gab der Sänger nicht wenig Sinnfreies von sich.
Die Street Dogs aus Boston legten wenig später los. Ich habe selten einen Sänger mit so schlechtem Kauwerkzeug gesehen. Gruselige schwarze Ruinenlandschaft. Der Sound war ausgesprochen gut, ein 15 Mann Pit moshte vor sich hin, teilweise doch sehr textsicher, auf die Circlepit-Aufforderungen wurde konsequent nicht reagiert, aber man war ja auch mit Boxen genug beschäftigt. Insgesamt also irgendwie nichtshalbesundnichtsganzes.