Montag, 2. August 2010

Omas Teich Festival - Diesmal ohne Teich (Teil 1)

Knapp 600km mit der Blockflöte des Todes gefahren und gerade etwas platt. Ein schönes Wochenende liegt hinter mir. Viel Musik, gute Gespräche, sehr nette Zeltnachbarn aus Hamburg und 2x Sonnenaufgang überm Maisfeld. Obwohl mir das gemütliche Frühstückszelt vom letzten Jahr fehlte, war die eigene und die Stimmung der angeblich 8999 anderen Besucher tiptop. Und die Setlist-Ausbeute ganz enorm.

Und viel Musike gab es natürlich auch.
Hauptsächlich wegen Captain Planet (und noch einigen anderen Bands) hingefahren, gaben sie einen satten Anfang nach Maß. Die Latte hing nun schon einmal sehr hoch. Und meine Stimme hatte den ersten Ausfall. DANKE! für den Tod in der Heide. Das musste mal gesagt werden!



Biffy Clyro auf der Hauptbühne gaben sich direkt im Anschluss viel Mühe, konnten aber mit der Zeltpit-Show von eben wirklich nicht bei mir punkten. Die Show damals 2007 (oder davor?) im MuddClub war eindeutig besser. Die Jungs sollten sich auf das Wesentliche zurück besinnen - kleine Clubshow oder Zelt, weniger Stadion...

Danach stand bei mir ein kurzer Zeltplatzgang auf dem Plan - nicht nur um frisches Bares zu holen. Doch da kamen die zwei Damen und Herren von Hellsongs mit ihrem wunderbar schwedischen Akzent aber auch sowas von dazwischen. Richtig gute Laune nach 12h im Auto aus Göteborg. Respekt! Hätte nie gedacht, nach den Donots nochmal zu "We're not gonna take it!" zu wippen. Das mit Abstand schönste Konzert des Festivals!



Und dann blieb kaum noch Zeit, um bei Nada Surf hineinzuwuppen. Sie hatten mich aber mit Fruitfly doch recht fix überzeugt. Aber die große Bühne gefiel mir heute nicht so recht. Und um mich herum waren in dem Moment auch leider keine textsicheren Menschen unterwegs.

Textsicherheit war direkt im Anschluss bei Long Distance Calling eher weniger gefragt. Ich hätte auch gern etwa anderes gehabt als diese furchtbar süße Redbull-Scheiße, aber seis drum und ab dafür. Das erste Mal Augen zu und trommeln hoch drei. Es hätte gern noch einige Stunden so weiter gehen können. Zeltshow Nr. 3 war also ein Hit!

Zu Kettcar und ihrem Frank-Abschied möchte ich erstmal nichts schreiben. Die Zeiten sind vorbei. Nach ein paar Zeltplatzrunden bis zum Morgengrauen ging die Sache mit dem Aufstehen doch recht gut. "In einem Porsche aufgewacht und den Fuß direkt auf's Gas". Der Porsche war es nicht, und auch nicht Muff Potter, aber mein Autoradio spielte auch für die Jungs am Grill:

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