Dienstag, 5. Februar 2008

Akopalüze Nau mit Helge Schneider - Admiralspalast

2/3 Jazz bis der Arzt kommt. 1/3 Helge philosophiert. Und dazwischen Soli-Einlagen der Musiker, ein Hund, der ab und an auf der Bühne vorbeischaut. Spaß hat's gemacht. Ich hätte noch um einiges länger bleiben können, doch Helge Schneider machte nach ca. 3 Stunden Feierabend. Auf dem Heimweg Stille in der Tram. Uns sechsen klingelten noch die Ohren.

DerAdmiralspalst bleibt aber ersteinmal wegen seiner unverschämten Preise (0,4l Pils 4€!!!) und den unmöglichen Sitzabständen in unguter Errinnerung.

Montag, 4. Februar 2008

Sean Penns: Into the Wild

Ein Junge aus reichem aber alles andere als harmonischen Elternhaus steigt aus. Nicht wie andere, nur für kurz. Er geht allein nach Alaska, und findet das Glück, aber muss es bereuen.
Fantastische Naturaufnahmen incl. Bart the Bear, einige Längen, böses Ende.
Und Eddie Vedder von Pearl Jam baut den Soundtrack.

Dienstag, 29. Januar 2008

Ein blutiges Unentschieden - Alien vs. Predator Requiem

Fazit: Leider ist es nur noch Splattertrash.
Dass das Sequel wie schon sein Vorgänger nur noch entfernt etwas mit den Originalversionen zu Zeiten Sigourneys oder Arnis zu tun hat, war bekannt. Ein so blutiger Alienstreifen war mir aber bisher noch nicht untergekommen. Früher, als ich noch kleiner war, alpträumte ich davon; das Alien in der Stadt. ...und die Nationalgarde ist innerhalb von nur 5 Minuten Geschichte, wie auch die vielen anderen Nonames. Am Ende: Ein klassisches Unentschieden!

Freitag, 18. Januar 2008

"BILD mit Justizministerin in Berlins gefährlichster UBahn"

Bildquelle: www.bild.t-online.de






Video: klickst du hier

Danke Ingo!
"Um uns herum die müden starren Gesichter, einsam, verloren. Untergrundfahrer-Gesichter, Unter-der-Erde-Fahrer." Es ist so traurig, in FJWs Augen. Ich fahre auch lieber mit dem Taxi oder meiner Bundestagslimo mit Chauffeur. Aber hallo. Sonst wird man müde und starr...
Dass FJW und die Bundesjustizministerin nur von den wenigsten verschiedenen Menschen in der U8 erkannt werden würden, war zu erwarten. Dass jemand vor ein Bild.de-Kamerateam springt und dem Bild-Polemiker für seine Ergüsse eine reinhaut war nicht zu erwarten. Er/Sie wäre vermutlich von den verschiedenen mitfahrenden Menschen namens Ministerbodyguard aufgehalten worden.
...und wo steigt man eigentlich ab Herrmannplatz auf der U8 in Richtung Osloer Strasse um??? mit Augen rollen Alles Fake!

Donnerstag, 3. Januar 2008

The Sopranos - Das Finale

Keine Angst: Ich werde in diesem Post nichts über das Ende der letzten Sopranos-Season ausplaudern, so wie es etliche Spoiler auf youtube machen.

Seit gestern 23.30 Uhr bin ich nach 86 Folgen auf Entzug. Nun habe ich auch von jeder Videothek in meinem Einzugsbereich eine Mitgliedskarte. Ich versuche mich wieder einzuordnen, komme aus meinem second life in New Jersey wieder nach Berlin. Es war gar nicht so einfach, allen Ankündigungen und Verlockungen im Internet über das Ende dieser grandiosen Serie zu widerstehen. Einmal machte ich den Fehler und sah auf youtube einen Zusammenschnitt der in der Serie auf diverse Arten dahin scheidenden Charaktere. Das hat mich ganz schön gefuchst. Und ich habe durchgehalten, um nichts über das viel diskutierte Ende, immerhin war die Erstaustrahlung der letzten Folge auf HBO am 6.12., vorher zu erfahren. Das wäre ja, als stünde deine Mannschaft im Finale und man kennt das Ergebnis.
Ein würdiges Ende. Jedes andere wäre vorhersagbar. Anschauen!

Mittwoch, 2. Januar 2008

Pimp my Kicker!


















New Features:
- Gummigriffe
- 4 ausklappbare Getränkehalter
- eine Flutlichtanlage mit Sparlampe
- neue Bandenwerbung dank der tollen Aufkleber auf der Pilsner Urquell-Flasche

Dienstag, 18. Dezember 2007

Halbzeit beim Kicktipp


20 Punkte haben natürlich noch gar nichts zu sagen.

Hab das Bild mal eben bei Groundfever kopiert.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

10 Things never before said on "The Sopranos"

So, jetzt aber in die Heia.

The Sopranos Season I-V

3:08 Uhr: 5 Folgen der V. Season hintereinander gesehen und ich ertappe mich bei dem Gedanken, in die kalte Nacht aufzubrechen, um Season VI zu holen... Ist das eine Form von Sucht?
Nachdem mich die New-Jersey famiglia Soprano in den letzten 3 Wochen begleitet hat, habe ich auch noch meine Liebste damit infizieren können. Ich denke seit heute morgen (in der Tram lärmten 3 unwiderstehlich italienisch-sprechende Mädchen) darüber nach, die Sprache über den Umweg des Lateins zu lernen. Und mein Konsum von Pasta und Pizza stieg nahezu exponential. Ich gebe zu, ich steckte vor einiger Zeit auch in der grandiosen Deadwood-Serie. Die war aber nur 3 absehbare Seasons lang. Und als ich dachte ich wäre da raus, ziehen sie mich wieder hinein! Denkt man eben noch: es plätschert so vor sich hin; oh das ist ja Steve Buscemi; aua, da wird wieder eine Ratte im Wald erledigt - will sagen: Es geschieht viel in einer der komplexesten Serien, die es je gab.
Deshalb ein Aufruf: Sopranos schauen! Ist definitiv was für lange kalte Winternächte allein oder besser zu zweit.

Montag, 3. Dezember 2007

Abendausflug zu den Gallows im Knaack

Da rafft man sich nach einer durchfeierten Nacht, an einem kalten, nassen Sonntag-Abend doch noch auf, um den "neuen heißen Scheiß aus GB" im Knaack zu sehen. Durch's Fenster betrachtet war die Kneipe um 21.20 Uhr mit vielleicht 5 Leuten gefüllt. Auf der Leinwand sah man die Vorband spielen. Vor der Bühne huschte ab und an ein Schatten durch's Bild, sicherlich einer der wenigen schmerzfreien Gäste auf dem Weg zur Bar. Die junge Frau an der Kasse will 17 € (in Worten: Siebzehn) !!!??? für diesen offensichtlichen Pressegig. Selbst mit dem Gästelistenplatz mieden wir diese Unverschämtheit. So gut die Jungs von Gallows vielleicht auch sind, da habt ihr euch von Universal Music aber geschnitten. Von mir gibt's nämlich an diesem Abend nix für den Millionendeal zurück.

Manchmal muss auch einmal ein Zeichen gesetzt werden!

Mittwoch, 21. November 2007

Ibsens Gespenster & Clerks II

Berlin, Kuhdamm, Schaubühne: Auch wenn ich nicht so oft ins Theater gehe und während der Vorstellung von Ibsens "Gespenster" ständig überlegte, ob ich das dargebotene Stück nun gut finden sollte, weil ich keinen Vergleich anstellen kann, oder nicht gut finden, weil es sich zwischendurch arg in die Länge zog und kein wirklicher Spannungsbogen aufgebaut wurde, entwickelte sich der Abend.
Dem Theaterstück sollte noch eine DVD folgen. Clerks II erfüllte die Erwartungen über. Normalerweise sind Sequels von solchen kultverdächtigen Low-Budget-Produktionen ja eher unspannend. Wer den ersten Schwarz-Weiss-Teil kennt, wird diesen auch gelungen finden.

Hier nocheinmal Trailer Teil 1

Sonntag, 18. November 2007

The Good Life - Cafe Zapata/Tacheles

Wie beschreibt man am bestens, was sich für ein Gefühl einstellt, wenn man Tim Kasher und The Good Life live beiwohnen darf?
Ich bekam an diesem Abend in etwa dasselbe Kribbeln, das ich damals bei meinen ersten Konzerten von Hot Water Music, den Weakerthans oder Bright Eyes hatte. Das sollte eigentlich als Beschreibung ausreichen. Es war einfach richtig gut. Das Tacheles ist und bleibt aber wie ich finde kein sonderlich schöner Live-Ort.

Und wie sagte schon Conor Oberst in "Nothing Gets Crossed Out" auf Lifted Or The Story Is In The Soil, Keep Your Ear To The Ground (2002): "But Im tryin' and take some comfort in written words,
yeah Tim I heard your album and it's better than good.
When you get off tour I think we should hang and black out together.
Because I've been feeling sentimental for days gone by...
all those summers singing, drinking, laughing, wasting out time.
Remember all those songs and the way we smiled
in those basements made of music."

Dienstag, 6. November 2007

Tribute to Nothing - Magnet

Die diensttägliche Rockbar mit einer unserer bezaubernden Lieblings-DJanes Trust the Girl war ein netter Ausflug, der wie ich finde, in letzter Zeit viel zu selten stattfindet. Es ging gut los. Ein Jägermeister als Dönerzerhacker und gegen die Kälte, unsere Namen auf der Gästeliste, Freibier abgegriffen und zwei Drittel des Tribute to Nothing-Sets mitgenommen - für lau.
Was will man mehr?
Die Band, wie schon beim letzten Mal vor knapp 2 Jahren, vor vielleicht 50 Gästen spielend, gab einiges. Der Sänger bedrohte sich und seine Kollegen mit dem herumwirbelnden Micro, überwiegend überzeugende "klassische" Emo-Stücke waren zu bestaunen.
Heute: Keine Kopfschmerzen!

Samstag, 3. November 2007

Supervixen - Wild at Heart


Eigentlich stand ja ein Besuch des Weserstadions an, stattdessen ging es in Kreuzberg in die Vollen.

Zugegeben, der Name dieser norwegischen Frauenband ist, sagen wir mal, provokativ. Man ist doch arg an Russ Meyer erinnert. Die Musik war wie so oft im Wild at Heart dann aber im Hintergrund. Die Damen lieferten einen Punkrock, der mich nicht mehr kicken konnte. Und die fünf Schlangenbisse vollbrachten ihr Werk. Der Besuch des Magnets war nicht mehr möglich, so blieben wir nach einem Besuch im Franken schließlich in Kreuzberg und kehrten in den Privatclub ein. Der Rest ist Schmerzen am nächsten Morgen bzw. Nachmittag.

Donnerstag, 1. November 2007

Jupiter Jones - Molotov Hamburg


4 Tage später, wieder Hamburg.
Mit Nilsen im ICE nach Hamburg und einmal wieder an den Landungsbrücken raus, um Björn zu treffen, ein schnelles Astra im Lehmitz genommen und rein ins muggelige Molotov direkt im Herzen St.Paulis.
The Ghost of Tom Joad hieß die erste Band. Sie vermochten die Anwesenden nicht zu mehr als dem berühmt-berüchtigten norddeutschen Nicken und leicht Wippen zu animieren.
Wenig später dann Jupiter Jones im angenehm gefüllten Molotov eröffnen mit "Alleiner". Das schön anzusehende Publikum kam langsam aus sich heraus. Ab der Zugabe konnte ich mich dann auch nicht mehr aus dem kleinen Moshpit zurück halten. Lang ist's her...
Die setlist kommt morgen.