Sonntag, 13. April 2008

Mit dem Verein in Zeitz

www.unterirdisches-zeitz.de

Schwer angeschlagen schaffte ich es in diesem Jahr pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt um 7.30 Uhr am Gesundbrunnen um mit den lieben Kollegen einen Sonntagsausflug nach Zeitz zu unternehmen. Die vorherige Nacht war unerwarteterweise etwas zu lang geworden, aber bis Mittag war ich schließlich auf den Beinen.

Ein System aus miteinander verbundenen Kellern und Tunneln versteckt sich unter der kleinen ehem. Bischofsstadt im Sächsisch-Anhaltinischen. Ursprünglich zum Bierbrauen und -lagern erdacht, dann als Versteck und schließlich zu Luftschutzzwecken verbunden, befindet es sich unter der erhöht liegenden Altstadt. Helm und Friesennerz gab es beim Ausrüster, ein netter Guide nahm uns mit und erzählte ein wenig über Stadt und Verein. Leider kamen innerhalb der gefühlten 15 Minuten Gangsystem offenbar einige Räume bzw. erwartete Informationen nur sehr komprimiert vor. Sichtlich unbefriedigt standen wir nun schon wieder an der Oberfläche.

Das anschließende Essen in der nächstgelegenen Gaststätte incl. Zeitungsinterview mit einer Lokalredakteurin der MZ meinerseits war schnell hinter uns gebracht. Ein Stadtrundgang zur Moritzburg und zwei Kaffee und "Grottenbräu" später, saß der Tross auch schon wieder beim großartig-berlinernden Walter (ohne h und nüscht) im Bus nachm Wedding. Ankunft 20.15 Uhr nach Haus, Bett, fertig.

Donnerstag, 10. April 2008

August Burns Red & Misery Signals - Magnet

Wieder einmal eine Vorband, die zu überzeugen wusste. August Burns Red, der Name eher einfallslos, wie ich finde, boten überzeugenden (Metal-)Core, der aber gegen Ende mit den schwindenden Kräften nachließ. Das Publikum nett anzuschauen, obwohl die Kids heute nicht nur mehr nur jung sind, sondern auch noch überdurchschnittlich groß. Früher war das mal anders... ;-)
Bei den eigentlichen Misery Signals verloren sich die Anhänger allmählich, um auch das Bayern-Getafe-Debakel zu sehen. Ein netter Abend, der gegen 23.30 Uhr schon zu Ende war.

Freitag, 4. April 2008

Und es war kalt! Eine Cabriofahrt mit der BVG

Foto: www.berlinometer.de

Einen Jägermeister zum Warmbleiben erworben, in der Tasche verstaut. So fanden wir den Weg zum U5-Bahnsteig am Alex. Es war Samstag, und wir fuhren nicht mit irgendeiner U-Bahn. Die BVG macht für Tunnelverrückte die Cabriofahrten. Da ich den Kollegen, der in den nächsten zwei Stunden in seinem warmen Führerhaus sitzend, gut kannte und schätze, fühlte sich meine Gruppe unter ihren Helmen geborgen und gut entertained. Und Dominic konnte uns aber auch über jeden Bahnhof und Tunnel spannende Sachen berichten. Und natürlich wurden wir auch nicht von seinen allgemeinen Lebensweisheiten verschont. Davon hat er einige auf Lager. Getreu seinem Motto wie bei jeder Führung: Keine Gnade für das Publikum! Ihr wolltet es ja nicht anders. Die angekündigte Einfahrt gegen 1.30 Uhr im Alexanderplatz war dann auch wie eine Erlösung! ;-) Danke an dieser Stelle für die Fahrt.

Achso und ein Gruß an den Betrunkenen im Herrmannplatz. Für ihn waren wir echt eine Erscheinung. manchmal fühlte ich mich auch ein wenig beobachtet...

Mittwoch, 2. April 2008

Hader muss weg - Admiralspalast



Jenny Zylka spricht über einen "Comedian's Comedian". link

Samstag, 29. März 2008

Nada Surf - Huxleys

Rogue Wave - Huxleys

Mittwoch, 19. März 2008

Herrenmagazin - Magnet

Montag, 17. März 2008

Tegan & Sara - Postbahnhof
















Es war mein erstes T&S-Konzert und ich muss sagen, ich kannte zwar nur ein paar Lieder, es war schön! Die toll wirkenden Zwillinge hatten das überwiegend weibliche Publikum in der Hand, liebten Berlin, unterhielten oder beruhigten zwischen den oft kurzen Stücken das Publikum mit kleinen Anekdoten.

Draußen dann auch noch ein Novum. Das erste je in einem McDonalds getrunkene Bier...

Sonntag, 9. März 2008

Die Welle - Trailer

"...dafür sind wir doch viel zu aufgeklärt!."

Freitag, 29. Februar 2008

Nada Surf - Huxleys

Sturmtief Emma vs. Indiemusik.
Der Laden war schon gut gefüllt und die ersten 5 Lieder der Vorband Rogue Wave waren leider schon gespielt als wir uns auf ein neues in die hohe Halle des Huxleys begaben. Schade, dass es ein wenig zu spät war, die letzten 3 Songs klangen richtig gut.
Nach längerer Umbaupause standen sie dann endlich auf der Bühne; die Jungs, die ich schon damals vor 2006 unbedingt einmal sehen wollte und nun war es schon Nr. 5. Mit neuem Album im Gepäck, dessen Erscheinen am 1. Februar laut taz den Frühling 2008 früher einleitete, spielten sie insgesamt 21 Stücke aber nur 4 neuen Songs der neuen Platte. Zwei Stunden später trat man dann den weiten Heimweg an.
Insgesamt ein gutes Konzert.
Die setlists gibt's morgen hier.

Donnerstag, 14. Februar 2008

"Papierkrieg" Phase 1

Nachdem ich meine letzte Klausur geschrieben habe, beginnt heute der Kampf mit der Uni-Verwaltung. Es geht dem Ende dieses schönen Lebensabschnitts entgegen.

Wenn man nach Papierkrieg googelt, findet man übrigens recht weit oben folgendes Zitat: "Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden." Das ist nun kein überaus geistvoller Satz und nur eine etwas plumpe Analogie auf Albert Einsteins berühmtere Variante mit der menschlichen Dummheit. Gesagt hat ihn wohl einmal nach nicht recherchierten Quellen der Raketenbauer der Nazis Wernher von Braun.

Und da wir Menschen ja nun schon fast wöchentlich im All unterwegs sind, bin ich guter Dinge, auch was diesen Papierkrieg anbelangt. Noch jedenfalls!

Dienstag, 12. Februar 2008

Baroness - Cassiopeia

Nach ruhigem Akustikgeklampfe am Montag, nun ein Krachabend. Vor dem etwas einfallslosen Metal von Android Empire flüchteten wir uns schnell an den Umsonstkicker, der aber auch gern das reingesteckte Geld frisst. Ein paar gewonnene Spiele später hatten wir auch schon den Großteil der mächtigen Kylesa verpasst - mir wurde jedoch versichert, dass 2 Schlagzeuge guten Druck machen können.
Baroness - alles was ich wusste war, dass sie wohl irgendein Isis-Metal-Irgendwas machen - legten wenig später los. Was soll man sagen, Sänger und der Gitarrist wirkten wie einem mexikanischen Albtraum entsprungen. Schwere Kost, breite Wände und ein böser Sänger waren dann am Ende doch für mich auf Dauer nicht mehr auszuhalten. Prädikat: Sehr empfehlenswerter Knüppel auf den Kopf! Aber hört selbst:
HP: Baroness

Montag, 11. Februar 2008

Rocky Votolato- Bassy

"Revolution, revolution is what I'm talking about" (Everything`s on fire) von den ehrwürdigen Waxwing ist mein momentaner Ohrwurm. Zwar gibt es diese Band seit 2005 nicht mehr, aber ihr Sänger Rocky Votolato gab ein Ständchen im Bassys. Und es war unerwarteterweise AUSVERKAUFT am Eingang zu lesen - an einem feuchten kühlen Montag-Abend. Zum Glück hatten wir schon Karten eingekauft.
Der Laden, mittlerweile etwas weitläufiger geworden, richtig voll. Der Frauenanteil bei schätzungsweise 67%. Singersongwritermucke zieht schließlich ein nettes Publikum. Nachdem sich die an der Bar lärmende Vorband nach Backstage verzogen hatte, wurde es ein gutes Konzert. Gegen Ende sah man sogar vereinzelt Mitsingende und Fingerpointer. Richtig entspannen konnte ich trotzdem wegen der am nächsten Tag anstehenden Politik-Klausur nicht. Gegen Mitternacht ging`s heim.

HP: www.rockyvotolato.com

Samstag, 9. Februar 2008

Das Forum

Moin liebe Leser!
Ich habe das Forum wieder aktiviert.
Gerade für eine Urlaubsplanung mit mehreren Leuten bzw. dem ein oder anderen Festival in 2008 sollten wir es nutzen.
Der Admin

Donnerstag, 7. Februar 2008

Captain Planet - Festsaal Kreuzberg

O-Ton CP-Homepage:

08.02.08
"HEIß! war´s gestern in Berlin - und mal so richtig goil! 1000 Dank an alle, die da waren, kommen wollten und nicht konnten und da waren und wieder gehen mussten bevor es richtig los ging... Hat Spaß gemacht! Die Jacke mit den Kontoauszügen ist übrigens wieder aufgetaucht, der Besitzer kontaktiert dann am besten die Leute vom Festsaal!"

Nachdem Maik lang genug für die Jungs geworben hatte, war es plötzlich ein Jungsabend zu sechst geworden. Da das Konzert erst gegen 22.30 Uhr beginnen sollte, statteten wir dem um die Ecke liegenden Kreuzburger noch einen Besuch ab.
Der Laden selbst..., wie wenig braucht man, um Geld zu verdienen. Keller mit Tresen + 1 reguläres Klo & ein Dixie, keine Bühne, kein Schnickschnack. Der Sound im gut gefüllten Keller bisweilen quälend schlecht, die Band war aber bemerkenswert gut. Wir werden sehen, was die Zukunft für Captain Planet bringt.
Punkt 2 des Abends: Im Bandito Rosso hat sich nix verändert. Was gut ist.