Dienstag, 18. Dezember 2007

Halbzeit beim Kicktipp


20 Punkte haben natürlich noch gar nichts zu sagen.

Hab das Bild mal eben bei Groundfever kopiert.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

10 Things never before said on "The Sopranos"

So, jetzt aber in die Heia.

The Sopranos Season I-V

3:08 Uhr: 5 Folgen der V. Season hintereinander gesehen und ich ertappe mich bei dem Gedanken, in die kalte Nacht aufzubrechen, um Season VI zu holen... Ist das eine Form von Sucht?
Nachdem mich die New-Jersey famiglia Soprano in den letzten 3 Wochen begleitet hat, habe ich auch noch meine Liebste damit infizieren können. Ich denke seit heute morgen (in der Tram lärmten 3 unwiderstehlich italienisch-sprechende Mädchen) darüber nach, die Sprache über den Umweg des Lateins zu lernen. Und mein Konsum von Pasta und Pizza stieg nahezu exponential. Ich gebe zu, ich steckte vor einiger Zeit auch in der grandiosen Deadwood-Serie. Die war aber nur 3 absehbare Seasons lang. Und als ich dachte ich wäre da raus, ziehen sie mich wieder hinein! Denkt man eben noch: es plätschert so vor sich hin; oh das ist ja Steve Buscemi; aua, da wird wieder eine Ratte im Wald erledigt - will sagen: Es geschieht viel in einer der komplexesten Serien, die es je gab.
Deshalb ein Aufruf: Sopranos schauen! Ist definitiv was für lange kalte Winternächte allein oder besser zu zweit.

Montag, 3. Dezember 2007

Abendausflug zu den Gallows im Knaack

Da rafft man sich nach einer durchfeierten Nacht, an einem kalten, nassen Sonntag-Abend doch noch auf, um den "neuen heißen Scheiß aus GB" im Knaack zu sehen. Durch's Fenster betrachtet war die Kneipe um 21.20 Uhr mit vielleicht 5 Leuten gefüllt. Auf der Leinwand sah man die Vorband spielen. Vor der Bühne huschte ab und an ein Schatten durch's Bild, sicherlich einer der wenigen schmerzfreien Gäste auf dem Weg zur Bar. Die junge Frau an der Kasse will 17 € (in Worten: Siebzehn) !!!??? für diesen offensichtlichen Pressegig. Selbst mit dem Gästelistenplatz mieden wir diese Unverschämtheit. So gut die Jungs von Gallows vielleicht auch sind, da habt ihr euch von Universal Music aber geschnitten. Von mir gibt's nämlich an diesem Abend nix für den Millionendeal zurück.

Manchmal muss auch einmal ein Zeichen gesetzt werden!

Mittwoch, 21. November 2007

Ibsens Gespenster & Clerks II

Berlin, Kuhdamm, Schaubühne: Auch wenn ich nicht so oft ins Theater gehe und während der Vorstellung von Ibsens "Gespenster" ständig überlegte, ob ich das dargebotene Stück nun gut finden sollte, weil ich keinen Vergleich anstellen kann, oder nicht gut finden, weil es sich zwischendurch arg in die Länge zog und kein wirklicher Spannungsbogen aufgebaut wurde, entwickelte sich der Abend.
Dem Theaterstück sollte noch eine DVD folgen. Clerks II erfüllte die Erwartungen über. Normalerweise sind Sequels von solchen kultverdächtigen Low-Budget-Produktionen ja eher unspannend. Wer den ersten Schwarz-Weiss-Teil kennt, wird diesen auch gelungen finden.

Hier nocheinmal Trailer Teil 1

Sonntag, 18. November 2007

The Good Life - Cafe Zapata/Tacheles

Wie beschreibt man am bestens, was sich für ein Gefühl einstellt, wenn man Tim Kasher und The Good Life live beiwohnen darf?
Ich bekam an diesem Abend in etwa dasselbe Kribbeln, das ich damals bei meinen ersten Konzerten von Hot Water Music, den Weakerthans oder Bright Eyes hatte. Das sollte eigentlich als Beschreibung ausreichen. Es war einfach richtig gut. Das Tacheles ist und bleibt aber wie ich finde kein sonderlich schöner Live-Ort.

Und wie sagte schon Conor Oberst in "Nothing Gets Crossed Out" auf Lifted Or The Story Is In The Soil, Keep Your Ear To The Ground (2002): "But Im tryin' and take some comfort in written words,
yeah Tim I heard your album and it's better than good.
When you get off tour I think we should hang and black out together.
Because I've been feeling sentimental for days gone by...
all those summers singing, drinking, laughing, wasting out time.
Remember all those songs and the way we smiled
in those basements made of music."

Dienstag, 6. November 2007

Tribute to Nothing - Magnet

Die diensttägliche Rockbar mit einer unserer bezaubernden Lieblings-DJanes Trust the Girl war ein netter Ausflug, der wie ich finde, in letzter Zeit viel zu selten stattfindet. Es ging gut los. Ein Jägermeister als Dönerzerhacker und gegen die Kälte, unsere Namen auf der Gästeliste, Freibier abgegriffen und zwei Drittel des Tribute to Nothing-Sets mitgenommen - für lau.
Was will man mehr?
Die Band, wie schon beim letzten Mal vor knapp 2 Jahren, vor vielleicht 50 Gästen spielend, gab einiges. Der Sänger bedrohte sich und seine Kollegen mit dem herumwirbelnden Micro, überwiegend überzeugende "klassische" Emo-Stücke waren zu bestaunen.
Heute: Keine Kopfschmerzen!

Samstag, 3. November 2007

Supervixen - Wild at Heart


Eigentlich stand ja ein Besuch des Weserstadions an, stattdessen ging es in Kreuzberg in die Vollen.

Zugegeben, der Name dieser norwegischen Frauenband ist, sagen wir mal, provokativ. Man ist doch arg an Russ Meyer erinnert. Die Musik war wie so oft im Wild at Heart dann aber im Hintergrund. Die Damen lieferten einen Punkrock, der mich nicht mehr kicken konnte. Und die fünf Schlangenbisse vollbrachten ihr Werk. Der Besuch des Magnets war nicht mehr möglich, so blieben wir nach einem Besuch im Franken schließlich in Kreuzberg und kehrten in den Privatclub ein. Der Rest ist Schmerzen am nächsten Morgen bzw. Nachmittag.

Donnerstag, 1. November 2007

Jupiter Jones - Molotov Hamburg


4 Tage später, wieder Hamburg.
Mit Nilsen im ICE nach Hamburg und einmal wieder an den Landungsbrücken raus, um Björn zu treffen, ein schnelles Astra im Lehmitz genommen und rein ins muggelige Molotov direkt im Herzen St.Paulis.
The Ghost of Tom Joad hieß die erste Band. Sie vermochten die Anwesenden nicht zu mehr als dem berühmt-berüchtigten norddeutschen Nicken und leicht Wippen zu animieren.
Wenig später dann Jupiter Jones im angenehm gefüllten Molotov eröffnen mit "Alleiner". Das schön anzusehende Publikum kam langsam aus sich heraus. Ab der Zugabe konnte ich mich dann auch nicht mehr aus dem kleinen Moshpit zurück halten. Lang ist's her...
Die setlist kommt morgen.

Montag, 29. Oktober 2007

Nachtrag: Und die Sonne scheint ...nicht!



taken from:
www.ground-fever.de.vu

Und die Sonne scheint ...nicht!


Jetzt habe ich auch einen Ground gemacht. Der Besuch des Millerntorstadions stand noch aus. Dummerweise hatte die Zweite von St.Pauli heute kein Glück und ging gegen die Holzbeine aus Kiel mit 1:2 unter.
Den Rest des angetrunkenen Tages verbrachten unsere Neu-Hamburger, die beiden Groundhopper Achim & Toni, meine Sylvie und ich dann in der Nähe des Hafens. Das ist ja in Hamburg auch nicht so schwer. Auch war es nicht das letzte Mal an diesem Wochenende, dass wir uns dort blicken ließen. Nach einem nächtlichen Besuch auf der Schanze und dem Kiez fanden wir um 7:30 Uhr wieder hin.
Zum Glück gab es dort für die Damen in der Runde keine kleinen Kätzchen zu kaufen. Sonst hätten Björn und ich jetzt welche zu Hause.
Und nach all den Anstrengungen (Zitat:) "haben wir noch nicht einmal ein paar Möpse zu sehen bekommen."

Montag, 22. Oktober 2007

Wo ich grad 'was über Karma schrieb...


Eine Empfehlung für den Winter:

Es ist Sonntag. Berlin draußen kalt und feucht. Die Wohnung muss wegen der lieben Besucher noch nicht einmal geheizt werden.
Und: Geschätzte nicht langweilig werdende 20 Folgen "My Name is Earl" bringen den DVD-Player zum Glühen.
+ Kickern
+ anschließendes Festival of Lights
= ein runder Tag!

Samstag, 13. Oktober 2007

Against Me! - Columbiaclub Berlin

Against Me! - Columbiaclub

Endlich einmal wieder die Nacht zum Tag gemacht. Und ein Opener in kalter Nacht: Against Me!
Leicht vorgeglüht, mit einer viel zu kleinen Bar und zu teurem Bier konfrontiert, konnte die Band auf unseren Support setzen. Die Show war gut besucht, die Jungs auf der Bühne keineswegs unmotiviert und mein Pegel stieg in der zur Abwechslung einmal nicht aus Teenagern bestehenden Masse bei solchen Veranstaltungen. Da ich das Werk der Herren aus Gainesville erst seit kurzem für mich erschließe, kann ich an dieser Stelle nichts zur Setlist sagen, obwohl ich eine abgreifen konnte. Insgesamt eine gute Show!

Der Abend hatte seinen Lauf genommen. Der BangBangClub war die nächste Station . Die dritte Gold-Lion-Party unserer Lieblings-DJanes führte zu erwartungsgemäßen Kopf- und Gliederschmerzen am nächsten Morgen...

Freitag, 12. Oktober 2007

Drei Wochen Thailand - Ein Resumee

Travelling is more than seeing of sights. It's a change that goes on, deep and permanent, in the idea of living! (gelesen auf einem der Tische im Chan Chalay Guesthouse in Krabi, einem kleinen, schönen, detailverliebten Hostel im Westen Thailands)

Was bleibt?
- Die Gewissheit, die Richtige an meiner Seite zu haben. Die Frau, die mich kennt, mich liebt, manchmal führt oder von mir gebremst oder in den Arm genommen werden muss, die ich liebe.

- Einen sehr schönen Flecken Erde besucht zu haben, an dem es für mich aber nichts wirklich Neues zu entdecken gab. Eine Reise, in der ich niemals mehr als nur Tourist war. Man wohnt, isst, fährt von A nach B und macht eigentlich nichts anderes, als permanent Geld auszugeben.

- Die Orte, an denen wir waren, in vermutlich kürzester Zeit nicht mehr so aussehen werden. In einem Teufelskreis fügen die Einheimischen der Natur und Landschaft unglaubliche Verluste zu. Der Grund dafür sind wir.

- Ich denke oft an das Glück, das ich immer wieder habe. Am Tag des fürchterlichen Flugzeugabsturzes in Phuket wollten wir eigentlich von dort abfliegen und saßen zu diesem Zeitpunkt nichts ahnend in Krabi fest. Eine Tsunamiwarnung die wir erst am folgenden Tag hörten, während der Rest der Insel auf dem Berg geklettert war. Gutes Karma?

- Thaifood ist nicht mein Essen.

- Ich habe, wie ich gestern in der taz lesen konnte während des Fluges ca. 8 Tonnen CO² produziert. Das hätte ich dann doch nicht erwartet.

- Berlin ist selbst an der Schönhauser Allee im Vergleich zu Bangkok leise und ein Bergluftkurort.