Samstag, 11. November 2006

Samiam, The Draft - Kato, Berlin
Jupiter Jones - Silverwings, Berlin
MadandCrazy aka ThuleClub














Ein lang und heiss ersehnter Abend dieser 11.11. Voraussetzung: Die Leute motiviert, genug Kohle auf Täsch, schnell warm gebrannt und guter Dinge.

The Draft, muss ich sagen, haben mich nicht wirklich kicken können, auch wenn 80% Hot Water Music auf der Bühne standen.

Samiam (zum 3. Mal im Kato!) liessen wie gewohnt einen Brecher nach dem anderen los, der Sound im Kato leider streckenweise etwas schwammig, aber egal. Es wurde seit langem mal wieder an vorderster Front gekämpft. Björnemeister hielt komplett durch und der gute Rest tauchte ab und an aus der schwitzenden Menge auf und klopfte Schultern oder Köpfe.
...und ich vollführte eine dramaturgisch gut getimte Rolle von der Bühne. Das musste auch in meinem fortgeschrittenen Alter einmal wieder sein. Noch 2-3mal runtergefallen und heute tut alles weh, wie es nur nach so einem schönen Konzert weh tun kann.

Und nun auf nach Tempelhof! Der Schwund war unübersehbar, 12 Euro ins Taxi gesteckt, an der Kasse kurz um den Eintrittspreis gefeilscht und Jupiter Jones standen bereits auf der Bühne vor einem erschreckenderweise sehr nüchternen, nicht begeistert wirkendem Publikum, gaben dann für die 4 Samiam-Vets noch mal alles. Und wir gaben auch alles, was für den Rest der Leute im Silverwings sicher eher befremdlich wirkte.
Meine Bierversorgung und der Nachschub für die Truppe erfolgte danach zum überwiegenden Teil aus dem Bandraum. Schokosachen und 5 frische Baguettes mit 2cm Wurst, Käse, Salat konnte ich noch bunkern. Heute mal eben kein Döner um 5.30 Uhr. In der Ringbahn stiessen diese nicht mehr reinpassenden Überreste der Nacht auch auf Gegenliebe, so dass nichts umkam. LINK

Und dann: Kulturschock. Ziemlich kaputt, bereits einsetzender kalter Entzug und vollgefressen in den ThuleClub an der Ecke. Dutzende schwarz gewandete Gestalten tanzten zu merkwürdig seichter EBM- und/oder Gothmucke, so genau konnte ich es nicht mehr identifizieren. Dazu NEBELMASCHINE @ its maximum made in Russia. Wieviel Nebel kann man in so einen Raum hineinpumpen, ohne dass der O2-Gehalt der Luft zu gering wird? Jedenfalls ist atmen noch bei einer Sichtweite von 20cm möglich. Irgendwann war dann der Akku und das Heineken leer und ich entschied mich, die Tür zu suchen. Sylvie und Björn konnten meine Absicht erkennen.

Und somit endete ein schöner Abend im Morgengrauen der Thulestr.

3 Kommentare:

  1. Och nö ne!
    Jupiter Jones hätte ich wirklich sehr gern gesehen und dabei war ich doch sogar schon in B.
    Naja, man kann nicht alles wissen.
    Trotzdem schade...

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  2. hört sich hart, aber nach einer menge spass an. kann man ja mal machen wenn man nicht arbeiten muss :-)
    Wille

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